Open-Source ist gut, doch darf es nicht in falsche Hände geraten

Meine Meinung dazu ist, dass Open-Source gut ist, doch Sie dürfen nicht in falsche Hände kommen.

Denn sonst wird Sie nicht anders enden wie die proprietäre Software. Und wo das geendet ist, sehen wir heute in allen Bereichen, ob es auf deinem Smartphone oder Laptop, Computer, Tablet endet. Doch nicht nur dort. Sondern in den großen global gesteuerten Netzwerken, die auf Profit gesteuert aus sind, um den Vorständen noch mehr Geld in den Rachen zu schmeißen. Das darf in dem Fall bei Open-Source nicht wieder passieren. Denn sonst wird sich das nicht ändern, sondern das Gegenteil wird, der Fall dazu sein.

Denn eins ist gewiss, auch die Software kann selbst zum Gegenteil erschaffen werden. Es kommt also in dem Fall darauf an, wer Sie in der Hand hat und damit arbeiten kann. Daher sehe ich das in dem Fall bei einigen Open-Source-Projekten Firmen, heute mit Argos Augen. Siehe in dem Fall Canonical & Rad Hat.

Früher sagte mein Opa immer, gib ihm den Finger, so nimmt er gleich die ganze Hand. Daher müssen alle

Open-Source Nerds immer ein Auge auf Wachsamkeit halten. Doch sonst stimme ich Ralf Hersel und seinen Gedanken überein.

Reblog via gnulinux.ch

Fr, 9. Juni 2023, Ralf Hersel

Die Tatsache, dass eine Fokussierung auf Geld, zu unmoralischem Verhalten führt, wurde wissenschaftlich schon oft bewiesen. Als Beispiel soll eine Studie der Universitäten Harvard und Utah dienen, die im Magazin „Organizational Behavior and Human Decision Processes“ unter dem Titel „Mere exposure to money triggers a business decision frame and unethical outcomes“ erschienen ist.

Was im üblichen Wirtschaftsbetrieb einer post-kapitalistischen Gesellschaft (Europa) niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt, ist bei Freien Projekten eine Entscheidung, die über Wohl und Wehe entscheiden kann. Selbstverständlich wollen (und müssen) Firmen Geld verdienen, um Produkte oder Dienstleistungen zu erzeugen, um Steuern zu zahlen und um Mitarbeitenden ein Auskommen zu verschaffen.

Bei Freien Projekten ist diese Denkweise nicht der Normalfall. Das soll nicht heissen, dass man mit Freier Software kein Geld verdienen kann. Red Hat, Canonical und Nextcloud sind drei Beispiele dafür. Das Geld wird dort mit Dienstleistungen verdient. Die Studie geht zwar nicht auf den Spezialfall von Freien Projekten ein, zeigt aber auf, dass die Fokussierung auf Geld zu unethischem Verhalten führt.

Die Autoren der Studie untersuchten, wie Geld unser Denken beeinflusst. Sie zitieren Marx, der Geld als Feind der Menschheit und der sozialen Beziehungen bezeichnet. Die Ergebnisse bisheriger Studien zeigen, dass Menschen, die primär mit Geld zu tun haben, eher dazu tendieren, an Individual- als an Gruppenaktivitäten teilzunehmen.

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Veröffentlicht von

carrabelloy

Meine Hobbys sind so vielseitig wie meine Gedanken. Ich begeistere mich für /ho#Open-#Source-#Software & arbeite gerne #Linux & anderen Tools in diesem Bereich. Dabei tauche ich tief in die Welt von Software und Hardware ein & tüftle gerne an verschiedenen Projekten. #Debian #Mobil Mein Interesse an der deutschen & europäischen #Politik ist groß, auch wenn es mich manchmal aufregt. Trotzdem halte ich es für wichtig, mich mit politischen Themen auseinanderzusetzen & auf dem Laufenden zu bleiben.