Darknight Coffee Netzwerk

Carrabelloy ' Meine Hobbys sind so vielseitig

🚹 Das Internet bekommt einen Ausweis — und niemand redet darĂŒber


Ich nutze Linux seit mehreren Jahren. Ich habe schon lange Windows den RĂŒcken gekehrt. Ich betreibe meinen eigenen Server, meinen eigenen Podcast, meine eigene Mastodon-Instanz. Nicht nur weil ich Technik-Nerd bin und sein will, sondern weil ich bestimmen will, wer meine Daten sieht, wer mir Zugang gewĂ€hrt — und wer nicht.

Genau das soll jetzt — zumindest dem Geist nach — unter Druck geraten.

Nicht Linux selbst. Aber das, wofĂŒr es steht: ein System einrichten, ohne sich zu identifizieren. Ohne jemandem zu beweisen, wie alt du bist. Ohne dich zu registrieren. Und das ist kein theoretisches Problem mehr.


Was gerade passiert — und warum es mich direkt betrifft

Ich habe auf diesem Blog schon mehrfach ĂŒber digitale SouverĂ€nitĂ€t geschrieben. Über die Chatkontrolle. Über zentrale IDs. Über das, was passiert, wenn Staat und Konzerne sich annĂ€hern wie Schatten in der Nacht. Ich habe das CREO-Projekt kritisch begleitet, weil ich wissen wollte: Sind das echte Alternativen — oder nur neue AbhĂ€ngigkeiten mit anderem Label?

Jetzt lÀuft etwas, das diese Debatte auf eine neue Ebene hebt. In Deutschland, der EU, den USA und Australien werden gleichzeitig Gesetze zur Altersverifikation im Internet vorangetrieben. Alle klingen verdÀchtig Àhnlich. Alle werden mit Kinderschutz verkauft. Und alle haben denselben Rattenschwanz.

Ich habe mir das Video des Morpheus-Kanals dazu sehr genau angehört. Wer sich fĂŒr digitale Freiheit interessiert, sollte das tun. Was dort zusammengetragen wurde, ist beunruhigend — nicht wegen Panikmache, sondern wegen der konkreten Fakten.


Das SPD-Papier, die CDU, und der Konsens, der keiner ist

Die SPD hat Mitte Februar ein Impulspapier mit dem Titel „Sichere soziale Medien“ veröffentlicht. Darin fordern sie ein komplettes Social-Media-Verbot fĂŒr unter 14-JĂ€hrige. FĂŒr unter 16-JĂ€hrige soll es nur noch eine Art Jugendversion geben — ohne endloses Scrollen, ohne Autoplay, ohne algorithmische Empfehlungen.

Das klingt erstmal vernĂŒnftig. Wer will schon, dass Kinder stundenlang durch toxische Feeds scrollen?

Aber dann kommt der Haken: Die Altersverifikation soll ĂŒber die EUDI Wallet erfolgen — die europĂ€ische digitale Brieftasche, in der Perso und FĂŒhrerschein gespeichert werden sollen. Nicht nur fĂŒr Kinder. Auch fĂŒr Erwachsene ab 16 soll eine anonyme Altersgruppenverifikation per EUDI Wallet notwendig werden, um Social Media ĂŒberhaupt nutzen zu können.

Die CDU zieht nach. Friedrich Merz unterstĂŒtzt es öffentlich. Vizekanzler Lars Klingbeil ist dafĂŒr. Justizministerin Stefanie Hubig ist dafĂŒr. Bildungsministerin Karin Prien geht sogar vor den Bundestag und behauptet, es gĂ€be einen wissenschaftlichen Konsens ĂŒber die schĂ€dliche Wirkung von Social Media auf die neurologische Entwicklung von Kindern.

Das Problem: Dieser Konsens existiert so nicht. Netzpolitik.org hat ihre Rede Punkt fĂŒr Punkt auseinandergenommen. Die Metastudien zeigen Korrelation, keine KausalitĂ€t. Kinder, die viel am Bildschirm sind, haben hĂ€ufiger Angststörungen — aber ob der Bildschirm die Ursache ist oder ob Ă€ngstliche Kinder sich einfach öfter ablenken, weiß schlicht niemand mit Sicherheit.

Und die Bundesregierung? Die hat selbst eine Expertenkommission einberufen, die bis zum Sommer Empfehlungen erarbeiten soll. Aber die Politik wartet nicht auf ihre eigenen Experten. Sie prescht vor — weil KinderschĂŒtzen politisch unverwundbar ist. Kein Abgeordneter kann dagegen stimmen, ohne politischen Selbstmord zu begehen.


Wer steckt wirklich dahinter? Meta und das Lobbying-Spiel

Hier wird es interessant — und ich sage das als jemand, der Lobbying in der Digitalpolitik schon lange mit Argwohn beobachtet. Ich habe das auf diesem Blog schon bei anderen Themen beschrieben: Wer dem Geld folgt, versteht die Politik besser als jedes Parteitagsprogramm.

Über 20 LĂ€nder haben in den letzten Jahren fast identische Gesetze zur Altersverifikation verabschiedet oder angestoßen. Australien, Frankreich, England, Deutschland, mehr als 20 US-Bundesstaaten. Das klingt nicht nach unabhĂ€ngiger Gesetzgebung. Das klingt wie eine Vorlage, bei der nur die LĂ€ndernamen ausgetauscht wurden.

Und tatsĂ€chlich: Meta investiert 2025 eine Rekordsumme von ĂŒber 26 Millionen Dollar allein in Lobbying auf US-Bundesebene. Mehr als Lockheed Martin. Mehr als Boeing. Mehr als Apple und Microsoft zusammen.

WofĂŒr? Meta pusht Gesetze, die besagen: Nicht die Social-Media-Plattform soll das Alter prĂŒfen, sondern der App Store. Apple und Google sollen bei der Einrichtung eines Accounts das Alter verifizieren und dann ein Signal weiterleiten. Ein Alterstoken sozusagen.

Warum will Meta genau das? Weil es in den USA ein Gesetz namens COPPA gibt — den Children’s Online Privacy Protection Act. Wenn ein Unternehmen wissentlich Daten von unter 13-JĂ€hrigen sammelt, drohen massive Strafen. Die theoretischen Strafzahlungen fĂŒr Meta könnten laut SchĂ€tzungen in zweistelliger Milliardenhöhe liegen.

Die Lösung, die Meta durchdrĂŒckt, enthĂ€lt eine sogenannte Safe-Harbor-Klausel: Wenn ein App-Entwickler sich in gutem Glauben auf das Alterssignal des App Stores verlĂ€sst, kann er nicht haftbar gemacht werden. Metas wissentliche Kenntnis ĂŒber das Alter der User wird damit juristisch neutralisiert. Das Haftungsrisiko wandert zu Apple und Google.

Meta schreibt also Gesetze, die sich selbst entlasten und die Konkurrenz belasten. Gleichzeitig lobbiert Meta gegen den Kids Online Safety Act, der Meta selbst regulieren wĂŒrde.

Und als wĂ€re das nicht genug: Meta finanziert verdeckt eine Organisation namens Digital Childhood Alliance, die auftritt wie eine besorgte BĂŒrgerinitiative — aber bei genauerem Hinsehen ausschließlich Apple und Google angreift. Meta wird nie erwĂ€hnt. Deren Website ging keine 24 Stunden nach Domainregistrierung live. 98 Tage spĂ€ter wurde das erste Gesetz unterschrieben, auf dem ihre Talking Points standen.

Das nennt man Astroturfing. Eine bezahlte Fake-Graswurzelbewegung. Und genau das lĂ€uft gerade in westlichen Demokratien als „Kinderschutz“.


Linux und Open Source: Der ungewollte Kollateralschaden

Hier komme ich direkt ins Spiel. Und wer mich kennt, weiß: Das ist kein abstraktes Problem fĂŒr mich.

Kalifornien hat mit dem Gesetz AB 1043 — dem Digital Age Assurance Act — beschlossen, dass jeder Anbieter eines Betriebssystems beim Einrichten eines Accounts das Alter des Nutzers erfassen und ĂŒber eine API an alle installierten Apps weiterleiten muss. Ab 1. Januar 2027.

FĂŒr Apple und Google: kein Problem. Die haben ihre geschlossenen Accountsysteme.

FĂŒr Linux-Distributionen, die von Freiwilligen in ihrer Freizeit entwickelt werden, die keinen zentralen Server haben, keinen App Store und keine Monetarisierung: Das ist die ganze Idee hinter Open Source. Die sollen jetzt auch eine rechtssichere, datenschutzkonforme Infrastruktur aufbauen, um bei der Einrichtung eines Nutzeraccounts das Alter abzufragen.

Die Strafen: bis zu 7.000 Dollar pro minderjÀhrigem kalifornischen Nutzer.

Midnight BSD hat als direkte Reaktion seine Lizenz geĂ€ndert, um kalifornische Nutzer von der Desktop-Nutzung auszuschließen. Das ist kein Witz. Das ist der Punkt, an dem Regulierung anfĂ€ngt, Open Source zu zerstören.

Und die EU? Die novellierte eIDAS-2.0-Verordnung verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, ihren BĂŒrgern bis Ende dieses Jahres eine zertifizierte digitale Brieftasche zur VerfĂŒgung zu stellen. Die EU-Kommission hat dafĂŒr bereits einen Age Verification Blueprint entwickelt, der in Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und DĂ€nemark pilotiert wird.


Australien: Das globale Testlabor — und was es zeigt

Australien hat am 10. Dezember 2025 das weltweit erste komplette Social-Media-Verbot fĂŒr unter 16-JĂ€hrige scharf geschaltet. Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat, Reddit, X, YouTube, Twitch — alles gesperrt.

Premierminister Albanese hat sich dafĂŒr feiern lassen.

Die RealitĂ€t drei Monate spĂ€ter: Laut einem Bericht des Analysedienstes Custodio, veröffentlicht von Reuters im MĂ€rz, nutzen immer noch rund 20 Prozent der australischen Teenager TikTok und Snapchat aktiv. Jeder FĂŒnfte — trotz Verbot.

Am Tag des Inkrafttretens meldete der VPN-Anbieter Windscribe einen Anstieg der Installationen in Australien um 400 Prozent. Google Trends zeigten australische Suchanfragen nach VPNs auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren.

Und was ist die logische Konsequenz? Die SPD hat bereits angedeutet, dass man VPNs regulieren oder einschrĂ€nken mĂŒsste, wenn Jugendliche Verbote damit umgehen.

VPNs einschrĂ€nken. Das ist ungefĂ€hr das, was China, Russland und Nordkorea machen. Und VPNs kommen nicht nur privat zum Einsatz. Firmen haben sie fĂŒr Homeoffice. Serverinfrastrukturen brauchen sie. Man kann VPNs ungefĂ€hr so schlecht verbieten wie SSH-Zugang zu einem fremden Server.

Ich selbst nutze VPNs fĂŒr meinen Server. Wenn das reguliert wird, ist das kein Eingriff in die PrivatsphĂ€re von Teenagern — das ist ein Angriff auf die Infrastruktur des freien Internets.


Discord, Persona und der Datenleak — ein Lehrbeispiel

Discord wollte eine globale Altersverifikation mit Gesichtsscans und Ausweiskontrollen einfĂŒhren. In einem begrenzten Test in Großbritannien setzten sie dafĂŒr den Drittanbieter Persona ein — finanziert von Peter Thiels Founders Fund, dem Investor, der auch MitgrĂŒnder des Überwachungsunternehmens Palantir ist.

Sicherheitsforscher fanden heraus: Persona ging weit ĂŒber bloße AltersschĂ€tzung hinaus. Abgleiche mit Regierungswatchlists, 269 verschiedene Verifikationschecks, Speicherung biometrischer Scans, IP-Adressen und GerĂ€tefingerabdrĂŒcke fĂŒr bis zu drei Jahre.

Kurz zuvor: Ein Datenleak beim Discord-Kundendienstleister 5CA — Ausweisdokumente, Selfies und IP-Adressen von rund 70.000 Nutzern wurden offengelegt, die ĂŒber das alte Supportsystem fĂŒr Altersverifikation eingereicht worden waren.

Daten sind da. Daten werden gestohlen. Das ist keine Theorie. Das ist RealitÀt.

Die Community revoltierte massenhaft. Discord hat die globale Altersverifikation auf Ende 2026 verschoben. Persona wurde rausgeworfen.

Das zeigt: Widerstand funktioniert — wenn er sichtbar gemacht wird.


Das eigentliche Problem wird nicht gelöst

Selbst wenn morgen jedes Kind perfekt am App-Store-Eingang kontrolliert wĂŒrde: Was passiert hinter der TĂŒr? Der Algorithmus. Das endlose Scrollen. Das Autoplay. Die algorithmische Radikalisierung. All das bleibt fĂŒr Erwachsene genauso toxisch wie vorher.

Was laut Studien und Experten nachweislich schadet, wird von keinem einzigen dieser Gesetze adressiert: Infinite Scroll, Autoplay und algorithmisch personalisierte Feeds, die auf maximales Engagement optimiert sind.

Und dabei hat sogar die SPD in ihrem eigenen Impulspapier geschrieben: Algorithmen sollen per Default deaktiviert sein. Das klingt gut — aber der DSA, der Digital Services Act, lĂ€uft auf EU-Ebene seit 2024 und zielt genau darauf. Das Gesetz existiert. Es wird nur nicht durchgesetzt. Weil Algorithmen das GeschĂ€ftsmodell sind.

Meta wird niemals freiwillig den Algorithmus reformieren, der das Unternehmen profitabel macht. Sie investieren lieber Millionen in Lobbying fĂŒr eine Alterskontrolle an der EingangstĂŒr — die sie selbst nicht durchfĂŒhren mĂŒssen, wĂ€hrend ihr Kernprodukt unangetastet bleibt.


Was das fĂŒr uns alle bedeutet

Ich bin auf dem Autismusspektrum. Ich habe das auf diesem Blog schon offen thematisiert. FĂŒr Menschen wie mich sind digitale RĂ€ume keine nette ErgĂ€nzung zum echten Leben. Sie sind oft der einzige Ort, an dem soziale Interaktion funktioniert, ohne dass man sich komplett verausgabt. Das gilt fĂŒr viele — fĂŒr autistische Menschen, fĂŒr körperlich eingeschrĂ€nkte Menschen, fĂŒr LGBTQ+-Jugendliche in konservativen Umfeldern, fĂŒr alte Menschen auf dem Land.

In Australien warnen BehindertenverbÀnde bereits, dass pauschale Social-Media-Verbote Jugendliche mit EinschrÀnkungen isolieren. Das fÀllt im öffentlichen Diskurs komplett weg.

Und dann ist da noch die Frage: Was ist eigentlich Social Media? Instagram, TikTok — klar. Aber YouTube? Discord? WhatsApp? Telegram? Roblox? In Australien fĂ€llt Discord explizit nicht unter das Verbot. Aber genau dort, auf Roblox, auf Telegram, in WhatsApp-Gruppen passiert, was man verhindern will: Cybergrooming, Extremismus, Deepfakes.

Nichts davon wird von diesen Gesetzen erfasst. Noch nicht.


Die Infrastruktur ist das Problem — nicht das Ziel

Das ist der Kern meiner Sorge. Und ich sage das als jemand, der seit Jahren ĂŒber digitale SouverĂ€nitĂ€t schreibt und sie tĂ€glich praktisch lebt.

Wenn eine staatlich ausgegebene digitale Brieftasche das verpflichtende Instrument fĂŒr die alltĂ€gliche Internetnutzung wird — vom Social-Media-Login bis zum Abruf von Inhalten — entsteht eine Architektur, die alles kann. Nicht nur Alter prĂŒfen. Ob ĂŒber 18, unter 30, geboren in Bielefeld — das wĂ€re technisch möglich.

Der CCC warnt bereits: Eine zentrale Freigabeinstanz fĂŒr Internetnutzung widerspricht der dezentralen Architektur des Netzes und ermöglicht im schlimmsten Fall staatlich legitimierte Internetshutdowns.

SĂŒdkorea hat das durchgespielt. Von 2007 bis 2012 gab es eine Klarnamenpflicht im Internet. Ergebnis: Die Zahl der Beleidigungen ging kaum zurĂŒck. DafĂŒr wurden die IdentitĂ€tsdatenbanken gehackt, Millionen echter Namen und Adressen lagen plötzlich im Netz. SĂŒdkorea hat das Experiment abgebrochen.

Aber wir scheinen nicht gelernt zu haben.

Der Schritt von einer freiwilligen Wallet hin zu einem Internet, das nur noch gegen Vorlage einer staatlichen Legitimation betreten werden kann, ist sehr klein. Die Infrastruktur, die gerade weltweit aufgebaut wird — EUDI Wallets, App Store Signals, biometrische Datenbanken — ist nicht nur fĂŒr Kinderschutz nutzbar. Sie ist ausweitbar. Und wenn sie einmal steht, wird sie fĂŒr alles genutzt werden. Das zeigt die Erfahrung.


Was wir tun können

Ich sage das nicht, um Panik zu machen. Ich sage es, weil ich glaube, dass Widerstand funktioniert — wenn er sichtbar ist.

Die Discord Community hat die globale Altersverifikation innerhalb von Wochen gekippt. In Australien klagen Teenager vor dem High Court. Der CCC und Digitalcourage arbeiten an Stellungnahmen zur EUDI Wallet und zur Altersverifikation.

Was ihr konkret tun könnt:

  • Informiert euch — nicht nur bei Mainstream-Medien, sondern bei Netzpolitik.org, beim CCC, bei Digitalcourage
  • Redet darĂŒber — in euren Communities, auf Mastodon, mit euren Freunden
  • Nutzt dezentrale Alternativen — Mastodon statt Twitter, Matrix statt WhatsApp, eigene Server statt Cloud-Dienste
  • UnterstĂŒtzt Open-Source-Projekte — sie sind das RĂŒckgrat einer freien digitalen Infrastruktur

Ich habe angefangen, diesen Weg vor Jahren zu gehen. Nicht aus Protest, sondern weil es die richtige Entscheidung war. Mein Server lĂ€uft auf Hetzner. Mein Bot Crow lĂ€uft auf Open Source. Mein Podcast lĂ€uft auf Castopod, meiner eigenen Instanz. Meine Kommunikation lĂ€uft ĂŒber Matrix.

Das ist kein Luxus. Das ist Notwehr.


Mein Fazit

Was hier gerade passiert, ist kein Jugendschutz. Es ist ein Symbolgesetz, das niemanden schĂŒtzt, der geschĂŒtzt werden mĂŒsste — aber allen schadet, die auf ein freies, offenes Internet angewiesen sind.

Meta schreibt Gesetze, die sich selbst entlasten. Die Politik kopiert sie, weil KinderschĂŒtzen noch immer zieht. Die Technik scheitert flĂ€chendeckend. Die Verbote werden umgangen. Und die, die am hĂ€rtesten getroffen werden, sind nicht die, die der Algorithmus radikalisiert — sondern die, die auf digitale RĂ€ume angewiesen sind.

Ich nutze Linux seit ĂŒber zehn Jahren. Ich will das auch in zehn Jahren noch sagen können — ohne Ausweispflicht, ohne staatliche Wallet, ohne Gatekeeper.

Digitale Freiheit ist kein Luxus. Sie ist ĂŒberlebensnotwendig.


WeiterfĂŒhrende Links


Dieser Artikel verbindet meine eigenen Erfahrungen und Positionen mit Inhalten und Recherchen aus dem Morpheus-Kanal (YouTube) sowie eigener EinschÀtzung. Alle genannten Fakten sind öffentlich dokumentiert.

👉 Darknight-Coffee-Podcast | Mastodon: @carrabelloy | Blog

von Andreas Plassmann (carrabelloy) · Darknight-Coffee-Blog · April 2026