@matthiaskerkhoff , bevor Sie hier wieder die nächste CDU-Phrasenmaschine anwerfen, sollten Sie vielleicht erst einmal zusammen mit @bundeskanzler, @merzcdu, @ursulavonderleyen und der ganzen @cdu_fraktion_nrw ein paar sehr konkrete Fragen beantworten.
Denn was Sie hier verkaufen wollen, klingt wieder nach dieser typischen Nummer:
Schlimmes Ereignis.
Ehrenamtliche reißen sich den Hintern auf.
Feuerwehr, THW, Bauern und Bundeswehr halten den Laden zusammen.
Und am Ende stellt sich die Politik daneben und tut so, als sei das alles Ergebnis guter Regierungsarbeit.
Nein.
Was bis jetzt erreicht wurde, haben in erster Linie die Menschen vor Ort geleistet.
Feuerwehr.
Ehrenamtliche.
THW.
Bauern mit Gerät.
Bundeswehr mit Bergepanzer.
Rettungsdienste.
Helfer, die stunden- und tagelang im Rauch standen.
Das Volk hat sich längst bei diesen Menschen bedankt.
Nicht bei CDU-Phrasendreschern, die hinterher schöne Reels drehen.
Und dann dieses Gerede, es sei niemand verletzt worden oder alles sei glimpflich gelaufen.
Eine Farce.
Was ist mit den Einsatzkräften, die Rauch abbekommen haben?
Was ist mit Feuerwehrleuten und Ehrenamtlichen, die gesundheitlich belastet wurden?
Was ist mit den Menschen, die evakuiert werden mussten?
Was ist mit den Wäldern?
Was ist mit der Biodiversität?
Was ist mit den Hunderten Hektar Natur, die verbrannt oder beschädigt wurden?
Was ist mit den Tieren?
Was ist mit den Böden?
Was ist mit dem Wasserhaushalt?
Was ist mit der Frage, warum so viel wieder nur durch Improvisation, Amtshilfe und Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen aufgefangen werden musste?
Sie tun so, als sei das Entscheidende, dass man hinterher eine Erfolgsmeldung formulieren kann.
Aber die eigentlichen Fragen bleiben doch liegen.
Warum sind Feuerwehren, Katastrophenschutz und Waldbrandvorsorge nicht längst so ausgestattet, wie es die Lage erfordert?
Warum braucht es wieder erst den Ernstfall, damit Politik merkt, dass Waldbrand nicht mehr irgendein Randthema ist?
Warum wird immer erst reagiert, wenn es brennt?
Warum gibt es für alles Geld in Berlin und Brüssel, aber vor Ort fehlen Ausrüstung, Personal, Strukturen, Fahrzeuge und echte Vorsorge?
Warum müssen Bürger, Bauern, Ehrenamtliche und Einsatzkräfte immer wieder das ausbaden, was Politik vorher verschlafen hat?
Das kennen wir doch schon aus dem Ahrtal.
Auch da wurde danach geredet, geprüft, versprochen und betroffen geschaut.
Und am Ende bleiben bei vielen Bürgern dieselben Fragen:
Wer übernimmt Verantwortung?
Wer tritt zurück?
Wer hat versagt?
Wer hat gewarnt?
Wer wurde nicht gehört?
Und warum passiert Konsequenz in diesem Land immer nur unten, aber fast nie oben?
Ich frage mich wirklich, was man dieser Laberpartei CDU überhaupt noch glauben soll.
Bei Waldbrandvorsorge: Phrasen.
Beim Katastrophenschutz: Phrasen.
Bei Infrastruktur: Phrasen.
Bei Sicherheit: Phrasen.
Bei Gesundheit: Phrasen.
Bei Rente: Phrasen.
Bei Migration: Phrasen.
Bei Brüssel: Phrasen.
Und wenn es ernst wird, stehen wieder Feuerwehr, THW, Bauern, Bundeswehr und Ehrenamtliche draußen und retten, was Politik vorher nicht organisiert bekommen hat.
Hinzu kommt: Es ist noch längst nicht alles geklärt.
Ich habe dazu Anfragen versandt. Und wenn sich bestätigt, was im Raum steht, dann haben nicht nur @merzcdu und @bundeskanzler, sondern auch @ursulavonderleyen und der ganze Brüsseler Apparat erheblichen Erklärungsbedarf gegenüber den Menschen in Deutschland und Europa.
Denn dieses Thema ist größer als ein Reel und größer als eine CDU-Erfolgsmeldung.
Es geht um Katastrophenschutz.
Es geht um Waldbrandvorsorge.
Es geht um Klima und Trockenheit.
Es geht um Biodiversität.
Es geht um Infrastruktur.
Es geht um Wasser.
Es geht um echte Vorbereitung statt politischer Selbstinszenierung.
Und nein, das löst man nicht nur mit Rückhaltebecken aus Beton im Wald und schönen Worten im Instagram-Video.
Ihr habt in allen Bereichen Handlungsbedarf.
Aber statt ehrlich Verantwortung zu übernehmen, gibt es wieder nur Phrasen, Dankesworte und politische Selbstvermarktung.
Die Ehrenamtlichen haben geliefert.
Die Bürger haben geholfen.
Die Einsatzkräfte haben riskiert.
Und die CDU?
Die dreht wieder ein Statement.
„Ergänzend dazu: Während Politik und CDU wieder Phrasen dreschen, zeigen diese Aufnahmen, wer im Ernstfall wirklich draußen steht: Feuerwehr, THW, Bauern, Bundeswehr und Ehrenamtliche. Nicht die Phrasendrescher in ihren Parteibüros halten den Laden zusammen, sondern die Menschen vor Ort.“
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