Wenn Mieten explodieren und Verantwortung verdampft

# Wenn Mieten explodieren und Verantwortung verdampft

## Warum die Wohnkrise kein Zufall ist, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen

Die Mieten explodieren – und trotzdem wird weiter so getan, als sei der Markt allein die Lösung.
Das ist die zentrale Lebenslüge dieser Debatte.

Ja, Märkte können steuern. Aber Wohnraum ist kein beliebiges Produkt. Er ist soziale Infrastruktur.
Wenn man ihn fast vollständig Renditelogik, Bodenknappheit und Spekulation überlässt, passiert genau das, was wir heute sehen:

– steigende Preise bei stagnierenden Einkommen
– Verdrängung aus gewachsenen Quartieren
– sinkende Planungssicherheit für Familien, Alleinerziehende und Rentner

Das ist kein Naturereignis. Das ist politisch herbeigeführt – durch Deregulierung, Privatisierung und einen Staat, der sich aus der aktiven Wohnraumpolitik zurückgezogen hat.

## Die große Erzählung vom „Wohlstand für alle“ funktioniert nicht mehr

In öffentlichen Debatten wird immer wieder behauptet, der Markt habe am Ende allen genutzt.
Die Realität ist ungleich härter:

– Ein Teil hat Vermögen aufgebaut.
– Viele andere zahlen heute die Rechnung über Miete, Energie und unsichere Arbeit.

Wer weiterhin so tut, als sei die aktuelle Lage nur ein „temporärer Ausreißer“, ignoriert den strukturellen Kern:
Ein System, das Rendite priorisiert, produziert soziale Schieflage – besonders bei Wohnraum.

## Wohnraum braucht Regeln, nicht Durchhalteparolen

Wohnungsbau funktioniert nicht über Schlagworte, sondern über Instrumente:

1. mehr gemeinwohlorientierter und kommunaler Wohnungsbau
2. wirksame Bodenpolitik statt Spekulationsanreizen
3. klare Transparenzregeln bei Investorenstrukturen
4. Mieterschutz, der durchgesetzt wird statt nur angekündigt

Die Dauerschleife „Der Staat kann das nicht“ ist zu billig.
Wenn der Staat über Jahre Bestände verkauft und sich dann über Marktversagen wundert, ist das kein Argument gegen staatliches Handeln – sondern ein Beleg für politische Fehlsteuerung.

## Das eigentliche Problem: Macht ohne Verantwortung

Viele Menschen erleben dasselbe Muster, ob als Beschäftigte, Selbstständige oder kleine Unternehmer:

– starker Druck von oben
– geringe Verhandlungsmacht unten
– Gewinne werden privatisiert, Risiken nach unten gereicht

Daraus entsteht kein Vertrauen, sondern Frust.
Und dieser Frust ist nicht irrational. Er ist die Folge eines Systems, das Einfluss organisiert, aber Verantwortung verdünnt.

## Was jetzt nötig ist

Statt parteipolitischem Fingerzeigen braucht es eine klare Aufräumagenda:

– weniger Lobbyeinfluss auf Gesetzgebung
– ein verbindliches Transparenzregister mit Konsequenzen
– wirksame Kontrolle bei Machtmissbrauch und Korruption
– mehr demokratische Mitbestimmung auf kommunaler Ebene
– soziale Infrastruktur als Kern staatlicher Daseinsvorsorge

## Fazit

Das ist keine Wutrede.
Das ist eine nüchterne Diagnose nach Jahren von Verdrängung, Preisexplosion und politischer Ausrede.

Wer Vertrauen zurückgewinnen will, muss aufhören, Marktmythen zu wiederholen.
Und anfangen, Verantwortung wieder dort zu verankern, wo sie hingehört: bei Politik, Gesetzgebung und demokratischer Kontrolle.

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Digitale Gatekeeper im Wohnungsmarkt

# Wohnraum gegen Daten

## Wie digitale Gatekeeper den Immobilienmarkt kontrollieren – und warum wir das nicht akzeptieren dürfen

Früher benötigte man für eine Wohnungsbesichtigung eine Telefonnummer.

Heute benötigt man ein Benutzerkonto.

Name, Mailadresse, Profil, Zustimmung zu Bedingungen – und am besten noch die dauerhafte Registrierung in einem Portal, das man nie nutzen wollte.

Das wird uns als „Effizienz“ verkauft.
In Wahrheit ist es der nächste Schritt in einer Entwicklung, bei der existenzielle Lebensbereiche digital kanalisiert werden.

Wohnraum ist kein Streamingdienst.
Er ist kein Social-Media-Zugang.
Und er darf nicht zur Eintrittskarte in eine Plattformökonomie werden.

# Der konkrete Fall – und das Muster dahinter

Ich wollte eine Wohnung besichtigen.
Die Antwort: Registrierung erforderlich.

Zwei Anbieter – unter anderem Immomio sowie ohne-makler – stellen Eigentümern Termin-Tools zur Verfügung.

Auf Nachfrage erhielt ich die Antwort:

> „Es besteht kein Zwang. Der Eigentümer kann Termine auch individuell vereinbaren.“

Formal richtig.
Praktisch irreführend.

Wenn Eigentümer aus organisatorischen Gründen das Tool nutzen – und das werden sie tun – wird die Registrierung faktisch Voraussetzung.

Theorie ist nicht Praxis.

# I. Juristische Einordnung

## Wo Effizienz auf Grundrechte trifft

### Datenminimierung – Art. 5 DSGVO

Für einen Besichtigungstermin braucht es:

* Name
* Kontaktmöglichkeit
* Termin

Keine dauerhafte Accountstruktur.
Keine Profilbildung.
Keine systematische Plattformbindung.

Der Grundsatz lautet:
So wenig Daten wie möglich.

Die Frage ist also nicht:
„Ist das bequem für die Plattform?“

Sondern:
„Ist es notwendig?“

### Freiwilligkeit – Art. 7 DSGVO

Eine Einwilligung ist nur freiwillig, wenn eine echte Alternative besteht.

In einem angespannten Wohnungsmarkt entsteht ein faktischer Druck:

Wer sich nicht registriert, riskiert, gar nicht berücksichtigt zu werden.

Freiwilligkeit unter strukturellem Marktdruck ist juristisch mindestens diskutabel.

### Marktstruktur & Gatekeeper-Problem

Wenn Plattformen zur zentralen Infrastruktur werden, entsteht eine neue Machtposition:

Sie kontrollieren Zugang, Sichtbarkeit und Kommunikationswege.

Der Digital Markets Act spricht von „Gatekeepern“.
Das Prinzip ist übertragbar:

Wer Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert Märkte.

Und Wohnraum ist kein Konsumgut.
Er ist Teil der Daseinsvorsorge.

# II. Wirtschaftliche Analyse

## Plattformökonomie im Mangelmarkt

Niemand arbeitet in diesem Markt altruistisch.

Plattformen monetarisieren:

* Sichtbarkeit
* Priorisierung
* Reichweite
* Daten

In einem entspannten Markt ist das Komfort.
In einem Mangelmarkt wird es Macht.

Wenn politische Fehlsteuerung Wohnraum verknappt, entsteht ein zweiter Markt:

Der Markt der Zugangsverwaltung.

Und genau dort setzen diese Tools an.

## Die stille Marktverengung

Was früher direkte Kommunikation war, läuft heute über Systeme.

* Eigentümer gewöhnen sich an Tools
* Suchende gewöhnen sich an Accounts
* Direkte Wege verschwinden

Kein Verbot.
Keine Schlagzeile.
Nur Gewöhnung.

Und Gewöhnung ist die effektivste Form von Machtverschiebung.

# III. Gesellschaftspolitischer Sprengstoff

## Wenn Grundbedürfnisse digital konditioniert werden

Das Problem ist größer als eine Wohnungsbesichtigung.

Wir erleben eine strukturelle Entwicklung:

Zugang wird an digitale Identität gekoppelt.

Heute Wohnung.
Morgen Kredit.
Übermorgen Sozialleistung.

Immer mit Account.
Immer mit Datenspur.
Immer mit Profil.

Die eigentliche Gefahr ist nicht Zwang.
Die eigentliche Gefahr ist Normalisierung.

Wenn es normal wird,
für jedes Grundbedürfnis ein Plattformprofil zu führen,
verlagert sich Macht dauerhaft.

Und Infrastruktur ist nie neutral.

# Unzensiert & Persönlich

Ich betreibe selbst digitale Infrastruktur.
Ich bin kein Technikverweigerer.

Aber ich verweigere mich Systemen,
die Grundbedürfnisse an Datensilos koppeln.

Meine Daten sind kein Eintrittsgeld.
Wohnraumsuche ist kein Abo-Modell.

Wenn der Markt nur noch über Plattformen funktioniert,
ist das keine Modernisierung –
es ist eine Verschiebung von Kontrolle.

Und genau hier sage ich:
Bis hierhin – und nicht weiter.

# Haltung statt Hormon

Man kann sich aufregen.
Oder man kann hinschauen.

Es geht nicht um Emotion.
Es geht um Struktur.

Wer Wohnraumzugang an Plattformregistrierung koppelt,
verändert Machtverhältnisse.

Und wenn wir das schweigend akzeptieren,
wird aus Bequemlichkeit Abhängigkeit.

Haltung bedeutet,
Effizienz nicht über Freiheit zu stellen.

Wohnraum darf kein Datenhandel werden.

# Infobox: Juristische Grundlagen

**Art. 5 DSGVO – Datenminimierung**
Personenbezogene Daten müssen dem Zweck angemessen und auf das notwendige Maß beschränkt sein.

**Art. 6 DSGVO – Rechtmäßigkeit der Verarbeitung**
Datenverarbeitung benötigt eine klare Rechtsgrundlage.

**Art. 7 DSGVO – Bedingungen für Einwilligung**
Einwilligungen müssen freiwillig erfolgen. Keine faktische Kopplung.

**Art. 7 Abs. 4 DSGVO – Kopplungsverbot**
Bei der Beurteilung der Freiwilligkeit ist zu berücksichtigen, ob die Erfüllung eines Vertrags von einer Einwilligung abhängig gemacht wird, die für die Vertragserfüllung nicht erforderlich ist.

**Digital Markets Act (EU)**
Reguliert Gatekeeper-Strukturen bei marktbeherrschenden Plattformen.

Kölner Klüngel, CDU-Filz & Islamlobbyismus – Wie NRW unter Wüst & Co. verkommt

Einleitung:

Köln war einmal das Herz des Westens – kulturell stark, wirtschaftlich unabhängig und gesellschaftlich lebendig.
Heute ist es ein Symbol für das, was in der deutschen Politik schiefläuft:
Klüngel, Vetternwirtschaft und politische Selbstbedienung.

Ich selbst komme aus Köln. Ich habe erlebt, wie diese Stadt sich verändert hat –
von einem Ort des Zusammenhalts zu einem Spiegelbild verrotteter Politik.
Nicht wegen der Menschen, sondern wegen einer Arroganz der Macht, die von CDU, SPD und ihren Verbündeten getragen wird.

1️⃣ Klüngelstadt Köln – ein altes System mit neuen Gesichtern

In Köln gehört Klüngel fast schon zur politischen DNA.
Seit Jahrzehnten regieren dieselben Strukturen – CDU und SPD wechseln sich ab,
doch das Ergebnis bleibt: Selbstversorgung statt Verantwortung.

Unter dem ehemaligen Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) wurde der Einfluss religiöser Lobbygruppen gezielt gefördert.
Schramma unterstützte den Bau der DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld aktiv –
ein Projekt, das später als Symbol der Integration verkauft wurde,
in Wahrheit aber den Einfluss der türkisch-nationalen Religionsbehörde Diyanet festigte.

👉 Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger / WDR-Dokumentation „Die Moschee und der Streit um Köln“

2️⃣ Armin Laschet – der zweite Architekt der Islamlobby

Mit Armin Laschet kam die zweite Welle dieser Politik.
Als Integrationsminister und später Ministerpräsident von NRW baute er das auf,
was Schramma begonnen hatte: eine freundliche Fassade für eine gefährliche Abhängigkeit.

Laschet stellte die Zusammenarbeit mit Organisationen wie der DITIB als „Dialog auf Augenhöhe“ dar,
doch dieser Dialog war nie ausgewogen.
Während man über Werte redete, wurden Parallelstrukturen salonfähig gemacht –
und diejenigen, die Kritik äußerten, galten als „rechts“.

Seine politische Weggefährtin Serap Güler (CDU),
heute eine prominente Integrationspolitikerin,
hat diesen Kurs weitergeführt.
Sie selbst pflegt nachweislich enge Kontakte zu islamischen Organisationen,
die bis in die DITIB hineinreichen.

👉 Quelle: Tagesspiegel (2018) / Rheinische Post (2020)

3️⃣ Von Laschet zu Wüst – die Fortsetzung des politischen Klüngels

Man sollte meinen, dass mit einem neuen Ministerpräsidenten ein Neuanfang kommt.
Doch Hendrik Wüst setzt die Politik der „freundlichen Blindheit“ fort.
Er spricht von Modernisierung, Digitalität und Aufbruch –
doch in Wahrheit steht er für Stillstand, Schönfärberei und den Erhalt des alten Machtgefüges.

Wüst ist kein Reformer. Er ist der Verwalter des CDU-Filzes,
der sich über Jahre durch Kommunen, Landesämter und Parteistrukturen gefressen hat.

👉 Quelle: WAZ (2023) / NRZ (2022)

4️⃣ Köln – vom kulturellen Zentrum zum politischen Trümmerhaufen

Heute zeigt Köln das Ergebnis dieser Politik:
Eine Stadt, die immer tiefer im Dreck versinkt –
buchstäblich und politisch.

Die Müllberge wachsen,
die soziale Spaltung wird größer,
und die politische Klasse hält sich gegenseitig die Hand hin.

Ich habe diese Entwicklung am eigenen Leib erlebt.
Wer Kritik übt, wird ausgegrenzt,
wer den Finger in die Wunde legt, verliert seine Stimme.
So wurde ich selbst – nach vielen Jahren in Köln –
aus der Stadt gedrängt, weil ich unbequem war.

Und das ist das eigentliche Problem:
Nicht die Bürger sind das Problem, sondern die Politiker, die keine Kritik mehr aushalten.

5️⃣ Islamlobbyismus und Heuchelei

Es geht längst nicht mehr um Glaubensfreiheit –
es geht um Macht, Geld und Einfluss.

Während CDU und SPD sich gegenseitig moralische Reden halten,
haben sie gemeinsam den Einfluss der DITIB in Köln und NRW fest verankert.
Das ist kein Dialog, das ist Unterwanderung mit politischer Rückendeckung.

Der Verfassungsschutz NRW warnt seit Jahren vor dem Einfluss der türkischen Religionsbehörde Diyanet auf die DITIB-Gemeinden –
doch die Politik sieht weg.
Quelle: Verfassungsschutzbericht NRW 2023

Und wer sich dem widersetzt, wird diffamiert – als islamfeindlich, populistisch oder „rechts“.
Diese Masche zieht sich durch alle Ebenen.

6️⃣ Bürger, die sich nicht mehr einlullen lassen

Die Bürger werden für dumm verkauft.
Man redet von Vielfalt, Integration und Toleranz –
doch in Wahrheit geht es um Machterhalt, Posten und Einfluss.

Der Kölner Klüngel lebt,
weil die Bürger zu lange geschwiegen haben –
und weil die Medien das Spiel mitspielen.
Ob WDR, Kölner Stadt-Anzeiger oder Lokalpolitik –
alle hängen in denselben Fördertöpfen,
alle wollen mit am Tisch sitzen.

Doch immer mehr Menschen durchschauen das.
Sie sehen, dass ihre Stadt, ihr Land, ihr NRW langsam verrottet.
Nicht durch Migration,
sondern durch Arroganz, Korruption und politische Heuchelei.

Fazit: NRW – ein Staat im Staat

Köln ist kein Einzelfall.
Was dort passiert, spiegelt sich in vielen Kommunen wider.
Es ist ein System der Selbstbedienung,
wo Verantwortung abgeschafft wurde und Loyalität mehr zählt als Leistung.

Ob Schramma, Laschet oder Wüst –
alle sind Teil derselben Geschichte:
des Ausverkaufs von Politik, Kultur und Glaubwürdigkeit.

NRW braucht keine neuen Schlagworte,
es braucht Ehrlichkeit, Transparenz und Bürger, die endlich laut werden.

🔍 Quellen & Belege:

Kölner Stadt-Anzeiger, „Schramma und die DITIB-Moschee in Köln-Ehrenfeld“ (2009)

WDR-Doku: „Die Moschee und der Streit um Köln“

Tagesspiegel, „Serap Güler und das Integrationsdilemma“ (2018)

Rheinische Post, „Laschets Integrationspolitik unter Druck“ (2020)

Verfassungsschutz NRW, Bericht 2023, Abschnitt DITIB/Diyanet

NRZ & WAZ, „Hendrik Wüst und das Erbe der CDU“ (2022–2023)

„Missstände in Köln: Der Kölner Klüngel und die Probleme des Wohnungsamts“

Wohnungssuche zwischen Betonbunker, Makler-Mentalität und echter Menschlichkeit

Die Wohnungssuche in Deutschland ist längst kein einfaches Unterfangen mehr – vor allem nicht für Menschen, die offen, ehrlich und selbstständig bleiben wollen. In dieser Geschichte geht es um mehr als nur um vier Wände: Es geht um Haltung, Würde, und den Kampf gegen eine kalt gewordene Wohnkultur.
Ich, Andreas Plassmann, bin jemand, der sich nicht scheut, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Ich habe mich kürzlich auf eine Wohnung beworben – nicht in Remscheid, sondern in Geisenheim. Meine Anfrage war respektvoll, mein Interesse aufrichtig. Ich stellte höflich ein paar Fragen, wollte wissen, ob eine Miete möglich sei und ob ein direkter Vertragsabschluss – ohne teure Maklerprovision – machbar wäre.

Was ich bekam, war keine professionelle Rückmeldung, sondern eine belehrende Abfuhr. Frau J. Schönig, die offenbar nicht nur vermietet, sondern sich auch mit der Aura der Unfehlbarkeit umgibt, reagierte gereizt. Ich sei nicht geeignet, so ihre Bewertung, weil ich Maklerkritik äußere und die Wohnung sei ’nicht für mich gemacht‘. Zudem befände sich die Wohnung – das hatte ich erst danach erfahren – im zwölften Stock eines anonymen Beton-Hochhauses.

Solche Erfahrungen häufen sich: Immobilienbesitzer oder selbsternannte Vermittler*innen, die meinen, mit ihrer Wohnung Macht auszuüben. Die ‚Zeitmietverträge‘ mit nicht verlängerbarer Laufzeit anbieten und dabei überteuerte Maklerstrukturen vorschalten. Und wer das hinterfragt, ist gleich unerwünscht.

Ich frage mich: Seit wann ist es ein Makel, Haltung zu haben? Oder nicht alles blind zu unterschreiben, was einem vorgelegt wird? Diese Art des Umgangs steht sinnbildlich für eine Wohnkultur, die nicht mehr auf Augenhöhe verläuft – sondern von oben herab.

Ich habe darauf eine Antwort geschrieben. Klar, pointiert, aber respektvoll. Darin mache ich deutlich: Ich bin kein Bittsteller. Ich bin ein Mensch mit Geschichte, mit Werten – und mit einem eigenen Blog, auf dem ich genau solche Dinge sichtbar mache. Hier geht’s nicht nur um Mietrecht, sondern um Respekt und Würde.

Ich lade euch ein, euch selbst ein Bild zu machen. Meine Erfahrungen, meine Worte – sie stehen stellvertretend für viele da draußen, die nicht in goldene Raster passen, aber dennoch ein Recht auf ein Zuhause haben.
👉 Lies den vollständigen Austausch, meine Antwort an Frau Schönig und viele weitere Geschichten auf meinem Blog:
🔗 https://carrabelloy.darknight-coffee.org

#Würde

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Kampf gegen die Bürokratie: Wie das Jobcenter und das Gesundheitssystem Menschen in die Verzweiflung treiben

In den letzten Monaten habe ich mich in einer zunehmend verzweifelten Lage wiedergefunden, verursacht durch eine unermüdliche Auseinandersetzung mit dem Jobcenter Kall und den Verantwortlichen für meine gesundheitliche und soziale Situation. Das System, das eigentlich dafür da sein sollte, Menschen in Not zu unterstützen, hat mich stattdessen krank gemacht – körperlich wie seelisch.

Dieser Blogbeitrag ist nicht nur ein persönlicher Bericht über meine Erfahrungen, sondern auch eine Warnung für alle, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Ich teile hier meine jüngsten Schreiben an das Jobcenter, meinen Anwalt Herrn Wolfgang Heller und berichte über den anhaltenden Kampf um grundlegende Unterstützung, die mir nach wie vor verwehrt wird.

In einem System, das sich zunehmend als unfähig erweist, Menschen in prekären Lebenslagen zu helfen, wird es immer deutlicher, dass wir uns nicht auf die Unterstützung verlassen können, die uns eigentlich zusteht. Meine Geschichte ist dabei nur eine von vielen, aber ich hoffe, dass sie einen kleinen Einblick in das gibt, womit viele Menschen täglich zu kämpfen haben.

Der folgende Beitrag enthält den Schriftverkehr, den ich kürzlich an das Jobcenter und an meinen Anwalt geschickt habe, sowie die bittere Wahrheit über die aktuellen Zustände in meiner Wohn- und Lebenssituation. Ich lebe weiterhin unter katastrophalen Umständen, trotz mehrfacher Anfragen und Bitten um Hilfe. Doch anstatt Unterstützung zu erhalten, kämpfe ich gegen Windmühlen.
Doch lest selbst etliches dazu auf meinem Blog und hier noch einmal eine Zusammenfassung.

Brief Jobcenter: Kall Euskirchen

Betreff: Zustände und Anfragen an das Jobcenter Kall und Arbeitsberater Herrn Rieden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Rieden,
ich melde mich bei Ihnen, da ich die Unterlagen, die bis Freitag, den 20.09.2024, bei Ihnen vorliegen sollten, nicht zustellen kann. Durch Ihre langanhaltende, dubiose Vorgehensweise und die zahlreichen Ablehnungen haben Sie mich gesundheitlich stark beeinträchtigt. Aufgrund der aktuellen finanziellen Lage, die ein Minus auf meinem Konto zeigt, bin ich nicht in der Lage, die Unterlagen per Post zu versenden.
Was mein Wohnsituation betrifft, verschlechtert sich diese weiter, da der Wohnwagen („Charly“) noch nicht winterfest ist. Der Gasherd, den ich auf Raten abzahle, wurde ebenfalls nicht von Ihnen unterstützt, ebenso wenig die dringend benötigte Gasheizung. Ich lebe in provisorisch abgedichteten Verhältnissen, ohne eine richtige Sitz- oder Schlafgelegenheit, was meine Lebensqualität erheblich mindert.
In diesem Zustand sind meine Mitwirkungspflichten nicht mehr zu gewährleisten. Die Missstände sind sowohl in Köln als auch in Kall offensichtlich, und ich stelle fest, dass Ihre Untätigkeit maßgeblich zu meiner Verschlechterung beigetragen hat. Ihre Bürokratie und die Missachtung meines persönlichen Potenzials als Arbeitskraft, Herr Rieden, machen eine Win-Win-Situation für beide Seiten unmöglich. Stattdessen verfolgen Sie streng Ihre Statistiken, ohne die tatsächlichen Lebensumstände zu berücksichtigen.
Was erwarten Sie eigentlich noch? Ich bin ein deutscher Staatsbürger, und dennoch behandeln Sie mich schlechter als einen Asylbewerber. Sie missachten grundlegende soziale Verpflichtungen und fördern gleichzeitig ein kolonialistisches System, indem Sie Fachkräfte aus anderen Ländern hierherholen, was M. Broder zu Recht als problematisch bezeichnet. Dies entzieht den Herkunftsländern ihre besten Köpfe und schädigt langfristig auch unsere Gesellschaft.
Die Bundesregierung sowie Landes- und Kommunalebenen sollten sich dringend mit diesem Missstand auseinandersetzen. Anstatt weiter nur Beamtenapparate aufzublähen, die von Rentengeldern leben, ohne selbst eingezahlt zu haben, sollten Sie überlegen, wie Sie die Lebensqualität der Bürger verbessern. Die Tatsache, dass das traditionelle Familienbild zerstört wurde und die Vielfalt, die Sie predigen, nicht funktioniert, ist für jeden offensichtlich. Kein Wunder, dass Parteien wie die AfD und die Wagenknecht-Bewegung Zulauf haben.
Ich erinnere hier an Goethes „Zauberlehrling“, wo die Geister, die gerufen wurden, außer Kontrolle geraten sind. Sie müssen endlich erkennen, dass die derzeitige Politik gescheitert ist und eine grundlegende Umsteuerung notwendig ist, bevor der gesellschaftliche Zusammenhalt endgültig verloren geht.
Zum Thema der Gesundheit: Wie bereits mehrfach betont, gibt es immer weniger Ärzte und deren Ressourcen sind erschöpft. Ich habe für Donnerstag einen Termin und werde Ihnen dann die Krankmeldung zukommen lassen.
Zuletzt erwarte ich endlich eine Entscheidung bezüglich meines Lagers und der dortigen Zustände. Mein Anwalt, Herr Wolfgang Heller, ist bereit, weitere Schritte einzuleiten, sollten Ihre Vorgaben weiterhin nicht umgesetzt werden. Ich hoffe, Sie beginnen nun, sich angemessen zu verhalten und verschleudern nicht weiter die Steuergelder der Bürger durch Ihre ineffiziente Arbeitsweise.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Plassmann

Brief an Anwalt.

Betreff: Unterstützung bei aktuellen Angelegenheiten – Krankenhausaufenthalt und weitere Schritte

Sehr geehrter Herr Heller,

ich hoffe, es geht Ihnen gut. Mir selbst geht es mittlerweile etwas besser, auch wenn noch einige Herausforderungen vor mir liegen.

Mein Aufenthalt im Krankenhaus verläuft insgesamt positiv. Die Mitarbeiter sind sehr engagiert, das Essen ist in Ordnung und die medizinische Versorgung, die ich erhalte, ist wirklich beeindruckend. Ich fühle mich hier gut aufgehoben. Derzeit wird die Morphiumgabe schrittweise reduziert, und ich soll demnächst auf Novalgin-Tabletten umgestellt werden, um mich langsam wieder an den Alltag zu gewöhnen.

In diesem Zusammenhang wird nun eine Pflegekraft gesucht, die mich alle zwei Tage neu verbinden soll. Außerdem benötige ich Krücken und spezielle orthopädische Schuhe, die erst angefertigt werden müssen. Ein Teil der Kosten für diese Schuhe muss ich jedoch selbst tragen, was aufgrund meiner finanziellen Lage schwierig ist. Daher bitte ich Sie, das Jobcenter bereits jetzt darauf anzusprechen, um die Finanzierung zu klären.

Zusätzlich sollten auch die Krankenhauskosten, die während meines Aufenthalts anfallen, mit dem Jobcenter abgestimmt werden. Ich trage bereits die Kosten für mein Lager aus meinem Bürgergeld, und es ist finanziell kaum tragbar, dies zusätzlich zu stemmen. Meine Kleidung ist ebenfalls stark verschlissen, was das Problem weiter verschärft.

Leider hat sich meine Wohnsituation weiterhin nicht verbessert. Da ich keine alternative Unterbringung gefunden habe, werde ich wohl in meinen Wohnwagen zurückkehren müssen, obwohl dieser noch lange nicht fertig ist. Weder der Gasherd noch der Ofen für den Winter sind bezahlt, und ich befinde mich in einer sehr prekären Lage. Herr Mass und das Jobcenter Köln tragen nach wie vor Verantwortung für meinen Wohnungsverlust – der, wie Sie wissen, ohne Mietschulden zustande kam.

Meine Schwester hat bereits signalisiert, dass sie bereit wäre, rechtliche Schritte einzuleiten, falls keine zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Es kann nicht sein, dass ich weiterhin durch das Jobcenter in eine solche Situation gedrängt werde, obwohl mir geraten wurde, auf meine Gesundheit und Ernährung zu achten. Meine Herzwerte sind nach wie vor bedenklich, und wenn sich nichts ändert, sehe ich keine langfristige Verbesserung meiner gesundheitlichen Situation.

Ich hoffe sehr, dass Sie weiteren Druck ausüben können, insbesondere in Zusammenarbeit mit Herrn Mass und dem Jobcenter Köln. Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen für ihre Fehlentscheidungen einstehen und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Frau Maul vom Sozialdienst organisiert derzeit die notwendige Pflegekraft für mich, und ich habe ihr von Ihrer bisherigen Unterstützung berichtet. Sie ist ebenfalls der Meinung, dass hier dringend gehandelt werden muss.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Bemühungen und hoffe, dass Sie mich weiterhin so tatkräftig unterstützen können. Bitte bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Plassmann

Weiteres zu unseren Behörden aus NRW und dem Ministerpräsidenten Hendrik Wüst.

„Unwürdige Zustände und Inkompetenz: Ein Erfahrungsbericht aus dem Jobcenter Kall“

Die Realität hinter den Schlagzeilen: Mein Leben mit Bürgergeld und die systemischen Herausforderungen