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Schlagwort: app

  • Lebensmittel retten – aber nur mit App?

    Lebensmittel retten – aber nur mit App?

    Wie Too Good To Go digitale Ausgrenzung normalisiert
    Lebensmittel retten klingt nach Fortschritt.
    Nach Nachhaltigkeit.
    Nach Verantwortung.

    Doch was passiert, wenn genau dieser Anspruch an eine Bedingung geknüpft wird, die längst nicht alle erfüllen wollen – oder können?

    Die Antwort liefert Too Good To Go selbst:
    Ohne App keine Teilnahme. Keine Ausnahme. Keine Alternative.

    Die App-Pflicht als Eintrittskarte zum Essen

    Nach mehrfacher Nachfrage hat Too Good To Go unmissverständlich klargestellt:

    Die Reservierung und Abholung von Lebensmitteln ist ausschließlich über die App möglich.
    Eine Web-Oberfläche existiert nicht und ist nicht vorgesehen.

    Das bedeutet im Klartext:
    Wer keine App nutzt, bleibt draußen.

    Egal ob aus Datenschutzgründen, technischer Überzeugung, aus Prinzip digitaler Selbstbestimmung oder schlicht, weil man kein kompatibles Gerät besitzt.

    Das ist keine technische Notwendigkeit.
    Das ist eine bewusste Entscheidung.

    Digitale Selbstbestimmung ist kein Luxusproblem

    Ich nutze keine Apps.
    Nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung.

    Meine Smartphones sind bewusst ohne proprietäre App-Ökosysteme betrieben. Open Source, selbst geflasht, kontrollierbar. Diese Entscheidung ist legitim – und sie betrifft längst nicht nur „Technik-Nerds“, sondern immer mehr Menschen, die sich mit Datenschutz, Abhängigkeiten und digitaler Souveränität auseinandersetzen.

    Doch Too Good To Go sagt:
    Dann bekommst du keine Lebensmittel.

    Das ist digitale Ausgrenzung.

    Nachhaltigkeit darf nicht selektiv sein

    Wenn nachhaltige Projekte nur noch für jene zugänglich sind, die:

    ein modernes Smartphone besitzen,

    proprietäre Apps akzeptieren,

    Tracking und Abhängigkeiten hinnehmen,

    dann ist das keine soziale Nachhaltigkeit, sondern digitale Selektion.

    Besonders problematisch wird das, wenn man den größeren Kontext betrachtet:

    Tafeln arbeiten am Limit.

    Lebensmittelarmut nimmt zu.

    Gleichzeitig werden Zugänge verengt, statt erweitert.

    Ein Projekt, das vorgibt, Lebensmittel zu retten, sollte niemanden vom Zugang ausschließen, nur weil er oder sie nicht Teil einer App-Infrastruktur sein will.

    App-Zwang ist kein Naturgesetz

    Eine responsive Web-Oberfläche wäre technisch trivial:

    Reservieren

    Abholen

    Anzeigen
    alles problemlos im Browser möglich.

    Doch genau das wird verweigert.

    Warum?
    Weil Apps kontrollierbarer sind.
    Weil Datenflüsse sauberer zu lenken sind.
    Weil Nutzerbindung leichter funktioniert.

    Aber das ist ein Unternehmensinteresse, kein Gemeinwohl.

    Digitalministerium, EU-Wallets und der falsche Weg

    Parallel dazu wird politisch darüber diskutiert, Alltagsprozesse weiter zu digitalisieren:

    digitale Identitäten

    Wallets

    App-basierte Zugänge zu immer mehr Lebensbereichen

    Doch Deutschland ist nicht Skandinavien – und will es auch nicht flächendeckend sein. Es gibt hier keinen gesellschaftlichen Konsens, das komplette Leben an Apps zu koppeln.

    Wer diesen Weg dennoch erzwingt, verliert Menschen, statt sie mitzunehmen.

    Warum ich darüber öffentlich schreibe

    Ich habe Too Good To Go mehrfach sachlich kontaktiert.
    Ich habe Alternativen vorgeschlagen.
    Ich habe begründet, warum eine App-Pflicht problematisch ist.

    Die Antwort war eindeutig: Nein.

    Deshalb mache ich das öffentlich.

    Nicht, um zu „bashen“,
    sondern um zu zeigen, wohin wir steuern, wenn Nachhaltigkeit an technische Konformität gebunden wird.

    Lebensmittel retten darf kein Privileg für App-Nutzer sein.

    Haltung statt Hormon

    Digitalisierung ist kein Selbstzweck.
    Nachhaltigkeit kein Marketinglabel.
    Und soziale Verantwortung endet nicht beim App-Download.

    Wer wirklich retten will, muss Zugänge öffnen, nicht schließen.

  • Malvertising: Wie gefährliche Apps uns ins Visier nehmen

    Malvertising: Wie gefährliche Apps uns ins Visier nehmen

    und wie Sie sicher bleiben können

    In den vergangenen Jahren ist ein neues Phänomen aufgetaucht, das sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen gleichermaßen besorgniserregend ist. Es ist bekannt als „Malvertising“, eine Kombination aus „Malware“ und „Advertising“. Doch was genau ist Malvertising und warum sollten wir uns Sorgen machen?

    Was ist Malvertising?

    Malvertising ist eine Methode, die von Cyberkriminellen genutzt wird, um schädliche Software über Online-Werbung zu verbreiten. Hierbei können legitime Werbenetzwerke und Websites gehackt oder gefälschte Apps in App-Stores gestellt werden, um unwissende Nutzer zur Installation dieser gefährlichen Apps zu verleiten. Dies kann dazu führen, dass persönliche Daten, wie Kreditkarteninformationen oder Passwörter, gestohlen werden.

    Wie funktioniert Malvertising?

    Malvertising kann auf verschiedene Weisen geschehen. Eine Methode ist das Eindringen in legitime Werbenetzwerke und das Austauschen sicherer Werbung durch Malware-verbreitende Werbung. Eine andere Methode ist das Erstellen und Verbreiten gefälschter Apps in App-Stores.

    Diese gefälschten Apps können von Spielen über Wetter-Apps bis hin zu scheinbar nützlichen Tools reichen und sind oft so gestaltet, dass sie legitimen Apps täuschend ähnlich sehen. Sobald eine solche App installiert ist, kann sie im Hintergrund schädliche Aktionen ausführen, ohne dass der Benutzer dies bemerkt.

    Was können wir dagegen tun?

    Um sich gegen Malvertising zu schützen, gibt es einige wichtige Dinge, die man beachten sollte:

    1. App-Bewertungen überprüfen: Sehen Sie sich die Bewertungen und Kommentare anderer Benutzer an, bevor Sie eine App herunterladen. Wenn es viele negative Bewertungen oder Beschwerden über seltsames Verhalten gibt, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt.
    2. Berechtigungen prüfen: Seien Sie vorsichtig mit den Berechtigungen, die eine App verlangt. Wenn eine einfache Taschenlampen-App Zugriff auf Ihre Kontakte oder Ihren Standort benötigt, ist das ein rotes Flag.
    3. Offizielle Quellen nutzen: Laden Sie Apps immer nur aus offiziellen Quellen wie dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunter. Auch hier ist jedoch Vorsicht geboten, da Malvertising auch diese Plattformen infiltrieren kann.
    4. Software aktuell halten: Halten Sie Ihre Software, einschließlich Ihres Betriebssystems und Ihrer Apps, immer auf dem neuesten Stand. Viele Updates enthalten Sicherheitsverbesserungen, die Sie vor Malvertising schützen können.
    5. Sicherheits-Software verwenden: Installieren Sie eine vertrauenswürdige Sicherheits-Software auf Ihrem Gerät, die in der Lage ist, Bedrohungen wie Malware und Viren zu erkennen und zu blockieren.

    Das Bewusstsein für digitale Bedrohungen ist in unserer heutigen vernetzten Welt von entscheidender Bedeutung. Wir müssen nicht nur wissen, wie man ein Handy startet und eine App öffnet, sondern auch, wie man es sicher und verantwortungsvoll tut. Machen Sie sich also mit den Bedrohungen und Schutzmaßnahmen vertraut und teilen Sie diese Informationen auch mit anderen. So können wir alle dazu beitragen, dass unsere digitale Welt ein sicherer Ort bleibt.

    Daher bitte nicht nur das Knöpfchen für an- und auskennen und wie ihr eine App öffnet, sondern für Sicherheit von Virenscanner Software. Dabei ist zu beachten, dass ihr euch eine gekaufte Version eher ins Auge fassen sollte. Da daran gearbeitet wird immer konstant, euch sich zu halten. Eine kostenlose bietet nur die Grundfunktionen, geht dennoch nicht in die Tiefe. Das solltet ihr berücksichtigen. Denn diese Programmierer müssen genauso von etwas leben. Und Sie haben Weißgott keinen einfachen Job.

    Es ist zwar eine Kostenlose schon mal besser als überhaupt keine zu nutzen. Doch geht sie nicht so in die Tiefe. Das solltet ihr immer im Auge behalten. In dem Video zeigt euch mein Freund Morpheus wie das geht und was dabei passiert.

  • Hört auf ! auf Linekdin

    Hört auf ! auf Linekdin

    Inspirierend, erhellend, um darüber selbstreflektiert nachzudenken

    Mein Kommentar zu diesem Beitrag, der inspiriert & erhellend war und ist

    Es entfaltet sich ein neuer Gesellschaftskreis, der sich scheinbar jedem Verbot entzieht. Selbst die CDU-Politik erkennt das und gibt ihrem Geisteswahn freien Lauf. Sie strebt an, den Status quo in eine Art Überwachungsstaat zu transformieren, eine Ethik, die sie selbst kaum zu fassen vermag. Die Politik hat verschlafen, dieses neue Phänomen zu nutzen und daraus eine zielführende Strategie zu entwickeln. Und das hat nicht nur die gesamte Gesellschaft, sondern auch Europa und die Welt erkannt.

    Dein Versuch, Fußball mit dem Rest der Welt zu vergleichen, ist nicht mehr als ein weiterer Versuch, etwas zu regulieren, das nicht kontrolliert werden kann. Es ist naiv zu glauben, dass wir älteren Bürger, die nicht einmal wissen, wie man einen Browser öffnet oder eine App auf dem Handy benutzt, davon überzeugen können, sich deinem Ausruf „Hört auf!“ anzuschließen. Die meisten von uns sind mit diesen Technologien am Ende ihrer Weisheit angelangt, und das reicht bis in die Politik hinein.

    Statt dem Wahn der Politik zu folgen, solltest du dich stattdessen mit diesen Themen auseinandersetzen und auf dein Umfeld und die Gesellschaft einwirken. Ich bin mindestens dreimal so alt wie du und habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wie ich in meinem Blog geschrieben habe. Doch ich ließ mich nicht davon abhalten, mich mit Dingen zu beschäftigen, die ich nicht verstehen konnte.

    Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit 7 Jahren kein Auto fahren durfte, weil ich keinen Führerschein und somit keine Erfahrung hatte im Steuern eines PKW. Was wäre passiert, wenn jeder zu mir „Hör auf!“ geschrien hätte? Wahrscheinlich wäre ich in meiner Entwicklung stehen geblieben und hätte nichts dazu gelernt.

    Denke an meine Geschichte mit dem Philips Rasierapparat meines Vaters und an meine ersten Versuche, eine Webseite mit Joomla zu erstellen. Damals war das Internet noch eine Seltenheit und wurde von den Behörden belächelt. Doch ich ließ mich nicht entmutigen und verfolgte meine Leidenschaft für Technik weiter. Und siehe da: Heute sind wir alle abhängig von Technologien, die damals noch in den Kinderschuhen steckten.

    Politik und Gesellschaft machen leider immer noch die gleichen Fehler und setzen auf die falschen Werte. Anstatt auf Open Source zu setzen, wie es in München getan wurde, zerstören sie die eigenen Bemühungen und ersetzen sie durch proprietäre Software wie Microsoft. Sie ignorieren die moralischen Debatten über Datenschutz und treiben ihre Überwachungsfantasien voran.

    Du darfst also gerne weiter behaupten, dass „Hört auf!“ der richtige Weg ist. Doch das wird nichts daran ändern, dass Politik und Wirtschaft sich weiterhin bewegen werden – und das nicht zu deinem Wohl. Also nimm deinen eigenen Rat an: Hör auf, dich in Illusionen zu verlieren und zieh die richtigen Schlüsse aus deinen Fehlern. Werde Teil des Wandels, anstatt ihm im Weg zu stehen.

    Niklas Göbel

    Niklas GöbelNiklas Göbel • 2. • 2. [Founder Linknet] | Ich bringe Menschen digital zusammen | Wissenstransfer🧠 | Community Bildung🔗| Young Entrepreneur🔥[Founder Linknet] | Ich bringe Menschen digital zusammen | Wissenstransfer🧠 | Community Bildung🔗| Young Entrepreneur🔥

    8 Std. • Bearbeitet •

    8 Std. • Bearbeitet •

    So etwas ruiniert die gesamte Kindheit in jungen Jahren😥😔…


    Ich sehe es immer wieder, sei es in Schulbusen, Freizeit oder what ever

    Kleine Kinder mit vielleicht gerade einmal 4–5 Jahren in Besitz eines Handys📲

    Warum haben Kinder in dem Alter schon ein Handy in der Hand?🤨

    Sind es die Eltern, die einfach nur wollen, dass das Kind eine Beschäftigung hat und Ruhe gibt?🤷🏼‍♂️

    Manchmal kann ich es mir nicht anderster vorstellen.

    Aber das ist noch nicht die Kirsche auf der Torte, jetzt kommt’s ja noch…

    Warum in Gottes Namen gibt man einem Kind den Zugriff auf Apps, wie Spiele, YouTube, Instagram, TikTok, teilweise schon Snapchat?

    Es gibt doch nicht umsonst Altersbeschränkungen auf Apps❗️

    Das Schlimmste, was ich so in meinen Augen feststelle, sind die Inhalte in Videos oder Kurzvideos. Inhalte, mit denen kleine Kinder noch überhaupt nichts anfangen können.

    Wie oft sehe ich kleine Kinder auf den Straßen, die schon mit Ausdrücken und mit einer Sprache um sich herumwerfen, bei der es mir ehrlich gesagt richtig schlecht wird. Kinder, die im jungen Alter überhaupt keinen Respekt mehr aufweisen. Kinder bei denen TikTok und andere Medien die Köpfe verwaschen hat. Kinder, die Gewalt von echter und unechter nicht mehr unterscheiden können. Kinder die süchtig nach elektronischen Geräten sind, usw.

    Warum zu Hölle tut man das den Kindern an?

    In meinem Alter bin ich noch mit Freunden Fußball spielen gegangen, Fahrrad gefahren, auf Spielplätzen unterwegs gewesen usw.🚴⚽️

    Liegt es einfach an der Digitalisierung?🤔

    Server Open-Source inovationen Testen Probieren nerd in Technick in OPEN SOURCES

    Hör auf, bringt sie nur noch mehr aus Politik und Wirtschaft noch mehr zu bewegen. Dennoch nie zu deinem Wohl, deswegen nimm den Satz für dich persönlich und wende ihn für dich an! „Mit hört auf“.l und ziehe aus den verkehrten Entschlüssen, dass du es richtig machst