Wohnungssuche zwischen Betonbunker, Makler-Mentalität und echter Menschlichkeit

Die Wohnungssuche in Deutschland ist längst kein einfaches Unterfangen mehr – vor allem nicht für Menschen, die offen, ehrlich und selbstständig bleiben wollen. In dieser Geschichte geht es um mehr als nur um vier Wände: Es geht um Haltung, Würde, und den Kampf gegen eine kalt gewordene Wohnkultur.
Ich, Andreas Plassmann, bin jemand, der sich nicht scheut, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Ich habe mich kürzlich auf eine Wohnung beworben – nicht in Remscheid, sondern in Geisenheim. Meine Anfrage war respektvoll, mein Interesse aufrichtig. Ich stellte höflich ein paar Fragen, wollte wissen, ob eine Miete möglich sei und ob ein direkter Vertragsabschluss – ohne teure Maklerprovision – machbar wäre.

Was ich bekam, war keine professionelle Rückmeldung, sondern eine belehrende Abfuhr. Frau J. Schönig, die offenbar nicht nur vermietet, sondern sich auch mit der Aura der Unfehlbarkeit umgibt, reagierte gereizt. Ich sei nicht geeignet, so ihre Bewertung, weil ich Maklerkritik äußere und die Wohnung sei ’nicht für mich gemacht‘. Zudem befände sich die Wohnung – das hatte ich erst danach erfahren – im zwölften Stock eines anonymen Beton-Hochhauses.

Solche Erfahrungen häufen sich: Immobilienbesitzer oder selbsternannte Vermittler*innen, die meinen, mit ihrer Wohnung Macht auszuüben. Die ‚Zeitmietverträge‘ mit nicht verlängerbarer Laufzeit anbieten und dabei überteuerte Maklerstrukturen vorschalten. Und wer das hinterfragt, ist gleich unerwünscht.

Ich frage mich: Seit wann ist es ein Makel, Haltung zu haben? Oder nicht alles blind zu unterschreiben, was einem vorgelegt wird? Diese Art des Umgangs steht sinnbildlich für eine Wohnkultur, die nicht mehr auf Augenhöhe verläuft – sondern von oben herab.

Ich habe darauf eine Antwort geschrieben. Klar, pointiert, aber respektvoll. Darin mache ich deutlich: Ich bin kein Bittsteller. Ich bin ein Mensch mit Geschichte, mit Werten – und mit einem eigenen Blog, auf dem ich genau solche Dinge sichtbar mache. Hier geht’s nicht nur um Mietrecht, sondern um Respekt und Würde.

Ich lade euch ein, euch selbst ein Bild zu machen. Meine Erfahrungen, meine Worte – sie stehen stellvertretend für viele da draußen, die nicht in goldene Raster passen, aber dennoch ein Recht auf ein Zuhause haben.
👉 Lies den vollständigen Austausch, meine Antwort an Frau Schönig und viele weitere Geschichten auf meinem Blog:
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#Würde

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Solinger Anschlag: Ein beunruhigendes Beispiel verfehlter Politik

Der grausame Anschlag in Solingen ist nicht nur ein schockierendes Verbrechen, sondern auch ein deutliches Zeichen des Scheiterns unserer derzeitigen politischen Landschaft. Während die Verantwortlichen in der Politik, darunter NRW-Innenminister Herbert Reul, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst, Olaf Scholz und Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach, im Kreis der Schuldzuweisungen verharren, wird deutlich, dass die Probleme tiefer liegen und strukturelle Versäumnisse vorliegen.

Zunächst nutzten CDU-Chef Friedrich Merz und Herbert Reul den Vorfall, um ihre Forderungen nach schärferen Abschieberegelungen und einem Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan zu erneuern. Diese Forderungen sind jedoch nichts Neues und wurden bereits zuvor ohne nennenswerte Fortschritte gestellt. Die Versäumnisse in Nordrhein-Westfalen machen deutlich, dass es nicht nur an der Bundesregierung liegt. So wurde bekannt, dass Bulgarien die schnelle Rücknahme des mutmaßlichen Attentäters angeboten hatte, was jedoch an der zögerlichen und ineffektiven Vorgehensweise der Ausländerbehörde in Paderborn scheiterte.

Diese Institution versagte dabei, die Abschiebung des Täters durchzuführen. Das einzige, was geschah, war ein halbherziger Versuch, ihm die Ausweisung zu übermitteln, der natürlich scheiterte, da der Täter nicht in seiner Unterkunft anzutreffen war. Weitere Versuche, ihn ausfindig zu machen, wurden nicht unternommen. Dies ist ein klares Beispiel für das Versagen der Rechtsumsetzung in NRW.

Während Reul versucht, die Verantwortung auf andere abzuschieben, darunter die grüne NRW-Familienministerin Josefine Paul, zeigt Ministerpräsident Hendrik Wüst zumindest den Ansatz von Verantwortungsbewusstsein, indem er betont, dass die Wahrheit ans Licht kommen muss, sollten Fehler gemacht worden sein. Doch die Wahrheit liegt bereits offen vor uns: Ein zersetztes System, das nicht in der Lage ist, seine Bürger zu schützen.

Bundeskanzler Olaf Scholz kündigte erneut eine Verschärfung des Waffenrechts an und versprach schnellere Abschiebungen – Maßnahmen, die er bereits vor einem Jahr ohne sichtbaren Erfolg in Aussicht gestellt hatte. Das Problem bleibt: Diese Maßnahmen adressieren nicht die Wurzeln des Problems und scheinen mehr als populistische Beruhigungspillen denn als echte Lösungen.

Der Polizeiforscher Hermann Groß hat recht, wenn er betont, dass solche reflexhaften Forderungen nur symbolische Wirkung haben und Menschenrechtsstandards aus dem Blickfeld geraten lassen. Abschiebungen und Messerverbotszonen sind keine Lösungen, die Anschläge verhindern. Vielmehr ist es notwendig, die Ursachen des islamistischen Terrors ernsthaft zu bekämpfen und die Versäumnisse in der Migrationspolitik zu beheben.

Thorsten Frei, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, schlägt einen nationalen Asylkompromiss vor, um die Kontrolle über das Migrationsgeschehen zurückzugewinnen. Dabei fordert er die Einführung des Drittstaaten-Modells als europäisches Maß, was bisher nur in Luxemburg existiert. Gleichzeitig wird deutlich, dass effektive Grenzkontrollen und eine striktere Asylpolitik dringend notwendig sind.

Der Solinger Anschlag sollte ein Weckruf sein, dass es so nicht weitergehen kann. Die Verantwortungsträger müssen endlich aufhören, sich hinter Schuldzuweisungen zu verstecken, und stattdessen echte, wirksame Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit in unserem Land zu gewährleisten. Denn die Bürger sind nicht länger bereit, unter den Folgen dieser verfehlten Politik zu leiden.

„Zeit für einen Neuanfang: Warum wir über unsere politischen Systeme nachdenken müssen“

Deutschland: Ein Land im Würgegriff der Gewalt – Messerangriffe auf dem Vormarsch