Debian Installation auf einem AMD Ryzen System: Probleme und Lösungen

Einleitung

Die Installation von Debian auf einem modernen AMD Ryzen 3 2200G mit Radeon Vega Graphics kann in einigen Fällen problematisch sein, insbesondere wenn man die Testing-Version (in diesem Fall „Trixie“) installiert. In diesem Beitrag werde ich meine Erfahrungen teilen, welche Fehler bei der Installation auftraten und wie sie behoben werden können.

Systeminformationen:

Prozessor: AMD Ryzen 3 2200G mit Radeon Vega Graphics
RAM: 16 GByte
Installationsmethode: USB-Stick mit der netinst ISO von Debian Testing
Installationsbild: debian-testing-amd64-netinst.iso vom 16.09.2024

Installationsprobleme

Während der Installation der Debian Testing-Version (Trixie) mit der Option „graphical install“ trat sofort nach dem Start der Installation ein schwerwiegender Fehler auf. Der Bildschirm wurde schwarz und unten links erschien nur die Fehlermeldung:

vbnet

E: unimplemented function

Ab diesem Punkt war das System vollständig blockiert und ein Hardware-Reset war notwendig.
Systemausgabe bei Fehler

Hier ist die Ausgabe von lspci -knn, um die relevanten Hardwareinformationen bereitzustellen:

bash

lspci -knn

(Ergänze den relevanten Output, der hier auftritt.)
Fehleranalyse

Der Fehler „E: unimplemented function“ weist auf ein Problem mit der Implementierung der grafischen Installation hin. Insbesondere bei modernen AMD Ryzen Prozessoren und integrierter Radeon Vega Grafik kann es zu Treiberproblemen kommen, die zu diesem Problem führen.
Mögliche Ursachen:

Fehlende Grafiktreiber: Bei Ryzen-Prozessoren mit integrierter Radeon-Grafik fehlt in einigen Fällen die passende Firmware oder der Treiber für die Grafikunterstützung im Installationsprozess.

Unvollständige Implementierung in Debian Testing: Da „Trixie“ die Testing-Version ist, könnten bestimmte Funktionen noch nicht vollständig implementiert oder stabil sein.

Kompatibilitätsprobleme mit UEFI: Es gibt Berichte, dass einige UEFI-Einstellungen, wie etwa der „Secure Boot“, die Installation blockieren können.

Lösungsansätze und Workarounds
1. Wechsel zur „Text-Installationsoption“

Der einfachste Workaround besteht darin, statt der grafischen Installation die Text-basierte Installation auszuwählen. Diese Option umgeht oft grafische Probleme und ermöglicht eine manuelle Konfiguration:

Wähle im Bootmenü des Installationsmediums die Option „Install“ statt „Graphical Install“.

2. Firmware- und Treiber-Updates hinzufügen

Falls die Text-basierte Installation erfolgreich ist, können nach der Basisinstallation die notwendigen AMDGPU-Firmware-Pakete nachinstalliert werden. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

bash

sudo apt update
sudo apt install firmware-amd-graphics

3. Anpassen der UEFI-Einstellungen

Falls der Fehler weiterhin auftritt, sollten im BIOS/UEFI des PCs folgende Einstellungen geprüft und ggf. angepasst werden:

Secure Boot: Deaktiviere diese Option, da sie oft Probleme mit nicht signierten Treibern verursacht.
CSM (Compatibility Support Module): Stelle sicher, dass das UEFI korrekt konfiguriert ist, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

Tipps zur Fehlersuche

Falls diese Schritte nicht helfen, empfiehlt sich das Booten mit zusätzlichen Kernel-Parametern. Diese Parameter können Grafikkartenprobleme umgehen:

Im Bootmenü e drücken, um die Boot-Optionen zu bearbeiten.

Füge die folgenden Kernel-Parameter hinzu:

nomodeset

oder

csharp

amd_iommu=on

Danach die Installation erneut starten.

Fazit

Die Installation von Debian auf einem AMD Ryzen-System erfordert möglicherweise zusätzliche Anpassungen, insbesondere wenn man die Testing-Version verwendet. Mit den richtigen Einstellungen und einem pragmatischen Ansatz lassen sich die meisten Probleme jedoch beheben.

Falls du vor ähnlichen Problemen stehst oder weitere Fragen hast, zögere nicht, deine Erfahrungen in den Kommentaren zu teilen oder in der Debian-Community nach weiteren Lösungen zu suchen.

Von Intel zu AMD: Meine Reise zur Optimierung von Debian auf einem AMD-ThinkPad

„Seit vielen Jahren war ich ein überzeugter Nutzer von Intel-basierten Systemen. Vor kurzem beschloss ich jedoch, meinen Horizont zu erweitern und auf einem Lenovo ThinkPad mit AMD-Chipsatz zu experimentieren. Was mich dabei erwartete, war eine Reise durch das Labyrinth der Firmware-Updates und Open-Source-Lösungen – ein Abenteuer, das ich in diesem Blogpost teilen möchte.“

1. Entscheidung für AMD und das ThinkPad:

„Mit dem wachsenden Erfolg der AMD Ryzen-Prozessoren und der beeindruckenden Leistung der AMD-GPUs wollte ich die Möglichkeiten dieser Architektur in Kombination mit einem Open-Source-Betriebssystem erkunden.“

Nimm das neueste verfügbare Firmware-Archiv, da es die aktuellsten Fixes und Updates enthalten wird. Das neueste Tag ist momentan 20240811, und das ist das, was du herunterladen solltest.
Schritte:

Herunterladen des neuesten Firmware-Pakets: Lade das neueste Linux-Firmware-Paket herunter, z. B. mit wget:

bash

sudo wget https://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/firmware/linux-firmware.git/snapshot/linux-firmware-20240811.tar.gz

2. Erste Schritte mit Debian und das Problem der fehlenden Firmware:

„Schnell wurde klar, dass mein AMD-System unter Debian etwas mehr Pflege benötigte als erwartet. Fehlende Firmware-Dateien führten dazu, dass einige Hardwarekomponenten nicht optimal funktionierten.“

Gehe auf die folgende Webseite: https://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/firmware/linux-firmware.git/

Entpacken des Archivs: Entpacke das heruntergeladene Archiv:

bash

tar -xvf linux-firmware-20240811.tar.gz

3. Lösung der Firmware-Probleme:

„Nach einer eingehenden Suche und einigen Recherchen fand ich heraus, dass ich bestimmte Firmware-Dateien direkt vom Kernel-Repository herunterladen konnte. Dank der Debian-Community und einiger hilfreicher Tools wie wget und update-initramfs konnte ich die fehlenden Dateien erfolgreich integrieren.“

Kopieren der AMD-GPU-Firmware-Dateien: Kopiere die benötigten Dateien aus dem entpackten Verzeichnis in dein System:

bash

sudo cp linux-firmware-20240811/amdgpu/* /lib/firmware/amdgpu/

Update des Initramfs: Nach dem Kopieren der Firmware-Dateien musst du das Initramfs aktualisieren:

4. Fazit und Erkenntnisse:

bash

sudo update-initramfs -u

System neu starten: Starte dein System neu, damit die neue Firmware geladen wird:

bash

sudo reboot

Falls nach diesen Schritten noch fehlende Firmware-Warnungen auftreten, könnte es sein, dass spezifische Firmware-Versionen für deine AMD-GPU nicht enthalten sind, oder sie werden in einer zukünftigen Version hinzugefügt.

„Die Umstellung auf AMD war eine lehrreiche Erfahrung, und ich bin jetzt überzeugt, dass AMD eine großartige Alternative zu Intel ist, vor allem für Linux-Nutzer. Die Open-Source-Community hat einmal mehr gezeigt, dass sie eine unglaubliche Ressource ist, um solche Herausforderungen zu meistern.“

„Die verflixte Nacht: Wie ein technisches Problem meine Datenübertragung fast zum Scheitern brachte“

„Der Tag, an dem ich fast aus meiner Wohnung geworfen wurde, begann wie jeder andere. Eine Gerichtsvollzieherin hatte meinen Räumungstermin für den 13. angesetzt, aber sie kam an diesem Tag nicht. Doch das ist eine Geschichte, die ich in meinem Blog ausführlicher erzählen oder schreibe, ich. Weitere Details dazu findet ihr hier: Ein kleiner Sieg: Eine weitere Nacht in meiner eigenen Wohnung

Während ich aufgrund meiner Beiträge weiterhin hierbleiben konnte, hatte ich Zeit, mich auf einige wichtige Dinge vorzubereiten. Ich wollte Backups von meinem Server auf verschiedene Festplatten ziehen und einige Daten mitnehmen. Also schloss ich mein ThinkPad an einen mobilen SATA-Anschluss an, wie ich es normalerweise tue. Doch zu meiner Überraschung startete die Festplatte nicht.

Verzweifelt ging ich alle möglichen Lösungen durch, falls Sie jemals vor dem gleichen Problem stehen sollten. Beachten Sie diesen Weg, vielleicht kann er Ihnen helfen. Schließlich fand ich die Lösung. Es stellte sich heraus, dass ein Sicherungsschalter an meiner Steckdosenleiste die Stromzufuhr unterbrochen hatte.
Macht dazu unter Linux eine demesg Abfrage: Um eure Probleme einzugrenzen.

Jetzt läuft alles reibungslos, und ich kann meine Vorbereitungen fortsetzen. Für den Fall, dass Sie jemals vor ähnlichen Herausforderungen stehen, hier sind einige Schritte, die euch bei der Behebung des Problems helfen können:

Hier sind einige Schritte, die Sie ausprobieren können, um das Problem zu beheben:

Überprüfen Sie das USB-Kabel: Stellen Sie sicher, dass das USB-Kabel, das Sie verwenden, in gutem Zustand ist und ordnungsgemäß funktioniert. Ein defektes Kabel kann zu Verbindungsproblemen führen.

Verwenden Sie einen anderen USB-Anschluss: Probieren Sie einen anderen USB-Anschluss an Ihrem ThinkPad aus, um sicherzustellen, dass der Anschluss nicht das Problem ist.

Überprüfen Sie die Festplatte: Stellen Sie sicher, dass die SATA-Festplatte, die Sie mit dem Adapter verwenden, ordnungsgemäß funktioniert. Schließen Sie die Festplatte direkt an einen SATA-Anschluss an einem Desktop-Computer an, um ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Treiber und Kernel-Module überprüfen: Überprüfen Sie, ob die erforderlichen Treiber und Kernel-Module für den USB3.0-zu-SATA-Adapter geladen sind. Sie können dies mit dem Befehl lsmod überprüfen, um sicherzustellen, dass die relevanten Module geladen sind.

Energieverwaltung ausschalten: Manchmal kann die Energieverwaltung dazu führen, dass USB-Geräte deaktiviert werden, um Strom zu sparen. Sie können versuchen, die Energieverwaltung für USB-Geräte zu deaktivieren. Dies kann je nach Linux-Distribution unterschiedlich sein. In einigen Distributionen können Sie dies über die Datei „/etc/default/grub“ und die Einstellung „GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT“ ändern, um „usbcore.autosuspend=-1“ hinzuzufügen. Dann führen Sie sudo update-grub aus und starten Sie Ihren Computer neu.

Andere USB-Geräte: Überprüfen Sie, ob andere USB-Geräte auf Ihrem ThinkPad ordnungsgemäß erkannt werden. Dies kann Ihnen helfen, festzustellen, ob das Problem spezifisch für den USB3.0-zu-SATA-Adapter ist.

Aktualisieren Sie Ihren Kernel und Ihre Treiber: Stellen Sie sicher, dass Ihr Linux-Kernel und Ihre USB-Treiber auf dem neuesten Stand sind. Ein Kernel- oder Treiber-Update kann manchmal Probleme beheben.

Wenn keiner dieser Schritte das Problem löst, könnte es sein, dass der USB3.0-zu-SATA-Adapter selbst fehlerhaft ist. In diesem Fall sollten Sie möglicherweise versuchen, einen anderen Adapter oder eine andere Verbindungsmethode zu verwenden, um Ihre SATA-Festplatte mit Ihrem ThinkPad zu verbinden.
Ich hoffe das ein Teil von euch hilft es zum Erfolg führt. Ich mache mal weiter an meiner Sache zur Vorbereitung, wie zu vor schon erwähnt wegen meiner Räumung!