Der Markt regelt gar nichts – Wie FDP, Privatisierungen und blinder Liberalismus Deutschland an die Wand gefahren haben

@KubickiWo sagt:

„Es gibt in der gesamten Weltgeschichte nicht ein einziges Beispiel dafür, dass sich eine freie Gesellschaft ohne Marktwirtschaft etablieren konnte… Marktwirtschaft heißt Konsumentensouveränität … „Gesellschaftliche Freiheit ohne Marktwirtschaft ist nicht denkbar.“

So spricht jemand, der offensichtlich keine Ahnung von Realität, sozialer Verantwortung und den fatalen Folgen von grenzenloser Marktwirtschaft hat.

Weil viele keine Ahnung haben — genau wie Kubicki — reden sie immer noch davon, dass Marktwirtschaft Per se Freiheit bedeutet. Dabei zeigt genau diese Version von Marktwirtschaft klar, wie asozial, zerstörerisch und verantwortungslos sie geworden ist:

Wohnungsnot in 🇩🇪 — jahrelang wurde geglaubt, der freie Markt würde alles regeln. Ergebnis: explodierende Mieten, kein bezahlbarer Wohnraum.
Kaputte Schulen — Milliarden versickern, während Infrastruktur verrottet.
Eine Bahn, die absichtlich kaputtgespart wurde, damit multinationale Konzerne sich „zurück ins Geschäft“ fressen können.
Privatisierung um jeden Preis — ohne Verantwortung, ohne Nachhaltigkeit, ohne Plan.

Und was macht Kubicki? Er schwadroniert über Freiheit, als wäre Freiheit ein Luxusgut, das man sich leisten kann, wenn man genug Geld hat.
Für wie dumm hält Politik und wie naiv hält Kubicki den mündigen Bürger?

Marktwirtschaft ohne Regeln heißt:

Rücksichtslosigkeit gegenüber menschlichen Bedürfnissen
Profit über Menschen
Zerstörung von Gemeinschaft
Abhängigkeiten statt Freiheit

Das ist nicht Freiheit — das ist Klimazerstörung, soziale Ungerechtigkeit und Wohlstandsvernichtung.

Glaubt wirklich jemand, dass ein unregulierter Markt von allein dafür sorgt, dass:

Der Klimawandel gebremst wird?
Wohnraum für alle vorhanden ist?
Bildung, Gesundheit und Infrastruktur funktionieren?

Nein!
Wir sehen doch, was passiert ist.

Und dann kommt jemand wie @KubickiWo und will uns erzählen, dass Freiheit nur so funktioniert, dass der Staat nichts zu sagen hat?
Während:

Haushalte zusammenbrechen,
Kinder kein warmes Essen in der Schule bekommen,
Unternehmen Gewinne privatisieren und Verluste sozialisiert werden?

Das ist einfach lächerlich — und zeigt, wie weit diese Vorstellungen von Realität entfernt sind.

Marktwirtschaft ohne Verantwortung ist keine Freiheit:
Sie ist Ausbeutung, Vernachlässigung und Ungerechtigkeit.

Echte Freiheit braucht:

Soziale Verantwortung
Nachhaltige Politik
Regeln, die Menschen und Umwelt schützen
Einen Staat, der für Gerechtigkeit sorgt, nicht für Profite der Konzerne

Und genau deshalb müssen wir aufwachen:
Nicht jedem Leute glauben, die behaupten, Markt sei gleich Freiheit.
Denn wir sehen jeden Tag, wie diese „Freiheit“ endet:

bei fehlendem Wohnraum,
kaputter Gesundheit,
zerstörter Umwelt.

Freiheit heißt Solidarität mit den Menschen — nicht mit Profiten.
Und wer das nicht erkennt, der hat die Realität längst verloren.

Keine Freiheit ohne Ich

Lobbyismus und Greenwashing: Wie die FDP Bürger und Klima hinters Licht führt

Täuschung und Sandmännchen: Die FDP nutzt ihre Wasserstoffstrategie zur Ablenkung vom Krieg

Past mal wieder zur FDP & Lindner auf Linkdin

Freiheit beginnt mit dem freien Wort – und nicht mit dem Zensor

Danke, Herr Kubicki. Auch wenn Sie leider bei der FDP sitzen – einer Partei, die sich in den letzten Jahren von ihrer eigenen Freiheitsidee verabschiedet hat – haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Ihr Kommentar zur jüngsten Äußerung von Bundesfamilienministerin Prien auf der re\:publica bringt es auf den Punkt: Wer zur Rettung der Demokratie zuerst die Mittel von Autokraten fordert, hat die Demokratie längst verraten.

Denn was Frau @PrienKarin da verkündet hat, ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit, getarnt als „Schutzmaßnahme“. Der Staat müsse regulieren, um die liberale Demokratie zu retten? Absurd! Der Staat ist kein Wahrheitsministerium – und er hat auch nicht zu entscheiden, was „krude“ ist und was nicht.

### Die neue Arroganz der Macht

Was hier geschieht, ist brandgefährlich: Wer nicht auf Linie ist, wird zunehmend pathologisiert, stigmatisiert und aus dem Diskurs gedrängt. Als „krude“ abgestempelt, als „Desinformation“ markiert oder gleich algorithmisch zum Schweigen gebracht. Und das nennen sie dann Demokratie? Das ist Gesinnungszwang mit dem Anstrich der Vernunft.

Soziale Medien sind kein Wohlfühlparlament. Sie sind der Ort, an dem die Debatte rau, direkt und ehrlich ist – und genau das muss sie bleiben, wenn wir überhaupt noch von demokratischer Öffentlichkeit sprechen wollen.

### Meinungsfreiheit gilt nicht nur für die Regierung

Die Meinungsfreiheit – Artikel 5 unseres Grundgesetzes – schützt gerade die unbequemen Meinungen. Die widerständigen, die spitzen, die provokanten. Wer nur noch das Tolerierbare toleriert, hat nichts verstanden – und sollte besser schweigen, statt anderen den Mund verbieten zu wollen.

Frau Prien, vielleicht sollten Sie sich mal ein Beispiel an Herrn Kubicki nehmen – und zwar nicht, um sich taktisch zu positionieren, sondern um Demokratie nicht länger als Wort, sondern endlich wieder als Haltung zu begreifen.

### Fazit: Demokratie braucht keine Filter, sondern Rückgrat

Diese Gesellschaft braucht keine neue Aufpasser-Moral, sondern Menschen, die streiten können. Menschen, die Meinungen aushalten. Menschen, die Freiheit nicht als Risiko, sondern als Grundlage verstehen. Die Wahrheit entsteht im Diskurs, nicht in der Zensur.

Wer das nicht begreift, sollte sich die Frage stellen, für wen er eigentlich Politik macht – für mündige Bürger oder für die eigene Blase?