Der Mythos vom unabhängigen Chaos Computer Club: Wenn kritisches Denken zum Feigenblatt verkommt

**Der Mythos vom unabhängigen Chaos Computer Club: Wenn kritisches Denken zum Feigenblatt verkommt

**Von „Carrabelloy“ – Stimme für digitale Souveränität und kritisches Denken**

**Einleitung**
Es gab eine Zeit, da war der Chaos Computer Club (CCC) das Sprachrohr für digitale Freiheit, Datenschutz und kritische Netzpolitik. Heute scheint vieles davon nur noch Fassade. In diesem Beitrag geht es nicht um bloße Polemik, sondern um klare Beobachtungen, dokumentierte Entwicklungen und die berechtigte Frage: **Wie viel Unabhängigkeit ist vom CCC eigentlich noch übrig?**

**1. Der CCC im politischen Drift: Von Unabhängigkeit kaum noch eine Spur**

Der CCC war einst eine kritische Stimme gegen Machtmissbrauch – egal von welcher Seite. Heute wirkt vieles davon angepasst, glattgebügelt, vorauseilend konsensbereit.

Ein Beispiel: Während Plattformen wie Mastodon als „dezentrale Hoffnungsträger“ gehandelt werden, bleibt die politische Einseitigkeit dieser Netzwerke unausgesprochen. Der linke Aktivismus dominiert, andere Perspektiven werden schnell als „toxisch“ ausgegrenzt oder blockiert. Wer also wirklich Meinungsvielfalt sucht, wird dort oft enttäuscht.

**Fazit**: Eine kritische Institution, die nur noch eine Richtung toleriert, ist keine freie mehr.

**2. Datenschutz? Nur wenn er ins politische Bild passt**

Der eigentliche Skandal liegt jedoch tiefer: Der CCC schweigt laut, wenn es um wirklich heikle Themen geht. Zum Beispiel die Nutzung von **Palantir-Software** durch deutsche Polizeibehörden in mittlerweile fünf Bundesländern (Hessen, NRW, Bayern, Hamburg und Bremen).

Palantir steht seit Jahren wegen seiner engen Verbindungen zum US-Militär und Geheimdiensten wie der NSA in der Kritik. Die Software ermöglicht umfassende Datenanalyse – mit weitreichenden Überwachungsmöglichkeiten. Doch vom CCC? Kaum ein Wort.

Dabei wäre genau das ihr Thema: Machtmissbrauch durch digitale Technologien, intransparent eingeführte Überwachungssysteme – und das alles auf europäischem Boden.

**Fakt**: Die Software „Gotham“ von Palantir wird ohne öffentliche Ausschreibungen und mit geheim gehaltenen Verträgen in den Landesbehörden eingesetzt. Datenschützer schlagen Alarm – der CCC schweigt.

**3. Die öffentlich-rechtliche Framing-Maschine**

Wer sich zu diesen Themen Informationen bei öffentlich-rechtlichen Medien wie **ARD Mediathek** oder **ARDAudiothek** sucht, wird schnell enttäuscht. Wenn über digitale Themen berichtet wird, geschieht das oft einseitig und mit starker ideologischer Rahmung (Framing).

Beispiel: In einem ARD-Beitrag zum Thema Datenschutz in sozialen Netzwerken wurde Mastodon lobend hervorgehoben – Kritiker kamen nicht zu Wort. Die Palantir-Problematik wurde nicht einmal erwähnt.

**Frage**: Wo bleibt der journalistische Anspruch auf Vollständigkeit? Wo ist der Wille zur echten Kontroverse?

**4. CCC als Feigenblatt? Der Verlust des digitalen Gewissens**

Statt klarer Kante sehen wir heute beim CCC oft weichgespülte Kompromissrhetorik. Kritische Stimmen innerhalb des Clubs wurden leiser oder gingen ganz. Der einstige Ruf als „digitale Opposition“ wird von Jahr zu Jahr unglaubwürdiger.

Selbst Szene-Größen wie „Leinis“ wirken heute angepasst. Das kreative, anarchische Element, das den CCC früher ausmachte, scheint verloren.

**Fazit: Zeit für einen neuen digitalen Realismus**

Es braucht neue Räume für echte Diskussion, für unabhängiges Denken und für digitale Selbstbestimmung. Plattformen wie Mastodon, Projekte wie Nextcloud und Akteure wie Palantir sollten nicht verklärt, sondern hinterfragt werden – mit Haltung, aber auch mit offenen Augen.

**Carrabelloy** steht für genau das: dezentrale Freiheit, kritisches Hinterfragen, digitale Verantwortung – ohne ideologische Scheuklappen.

**Verweise und Quellen:**

* [https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/polizei-palantir-datenanalyse-100.html](https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/polizei-palantir-datenanalyse-100.html)
* [https://netzpolitik.org/2023/palantir-in-der-polizei-bundeslaender-im-ueberwachungsrausch/](https://netzpolitik.org/2023/palantir-in-der-polizei-bundeslaender-im-ueberwachungsrausch/)
* [https://www.heise.de/news/Mastodon-und-der-Diskurs-Problem-7417221.html](https://www.heise.de/news/Mastodon-und-der-Diskurs-Problem-7417221.html)

Weitere Quellen und Analysen auf meinem Blog: **[carrabelloy.wordpress.com](https://carrabelloy.wordpress.com)**

CREO zwischen Anspruch und Beweis – warum technische Kritik wichtig ist, aber nicht alles erklärt

CREO zwischen Anspruch und Beweis

Warum technische Kritik wichtig ist – aber nicht das ganze Bild zeigt

CREO verspricht digitale Privatsphäre jenseits der bekannten Messenger: unknackbar, dezentral, kompromisslos.
Ein aktuelles Video aus dem Bereich IT-Security nimmt diese Aussagen auseinander und stellt sie technisch infrage.
Das ist legitim – und notwendig.

Was mir dabei jedoch fehlt, ist die Einordnung zwischen berechtigter Skepsis und vorschneller Abwertung.
Genau diese Lücke möchte ich hier schließen – aus meinem begrenzten, aber reflektierten Wissensstand heraus.

Ich schreibe diesen Text nicht als Entwickler, nicht als Kryptograf und nicht als Sprachrohr eines Projekts.
Sondern als jemand, der sich seit Jahren mit Datenschutz, Open Source, Überwachung und digitaler Macht beschäftigt
– und der die Menschen hinter CREO auch persönlich kennengelernt hat, unter anderem in Luxemburg.


Ausgangspunkt der Debatte

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Warum ich mich zu Wort melde

Kritik an Sicherheitsversprechen ist kein Angriff, sondern Pflicht.
Problematisch wird es dort, wo Kritik selbst absolut wird – wo aus „nicht belegt“ implizit „unseriös“ gemacht wird.

CREO wird derzeit oft an einem Maßstab gemessen, der eigentlich nur für fertige, vollständig dokumentierte Systeme gilt.
CREO ist das aber (noch) nicht.
Es ist ein Projekt, ein Gegenentwurf, ein politisch-technischer Versuch, Kontrolle über Kommunikation zurückzuholen.


„Unknackbar“ – ein Wort, das mehr schadet als hilft

Ja: In der IT-Sicherheit gibt es kein „unknackbar“.
Solche Begriffe sind technisch nicht haltbar und erzeugen falsche Erwartungen.
Das sollte man klar benennen – und das wird in der Kritik auch zu Recht getan.

Was man dabei aber nicht übersehen sollte:
Hier wird ein Marketingbegriff wie eine formale Sicherheitszusage behandelt.
Das ist ein Kategorienfehler.
Das Wort ist schlecht gewählt – aber kein Beweis für Unsicherheit oder Täuschung.

Die eigentliche Frage lautet nicht, ob das Wort perfekt ist, sondern:
Welche Bedrohungsmodelle adressiert CREO – und welche nicht?


AES-512, „Individual Adaptive Encryption“ und Offenlegung

Auch hier ist die Kritik im Kern berechtigt.
AES kennt offiziell 128- und 256-Bit-Schlüssel.
„AES-512“ ist kein etablierter Standard.
Ohne technische Spezifikation bleibt unklar, was konkret gemeint ist.

Aber:
Nicht standardisiert heißt nicht automatisch schlecht.
Und nicht offengelegt heißt nicht automatisch unsicher.

Was CREO liefern muss, sind klare technische Beschreibungen.
Was Kritiker liefern sollten, ist Nachfrage statt Spott.


Dezentralität heißt nicht Regellosigkeit

Der häufige Vorwurf lautet:
Dezentral – aber Accounts können gesperrt werden?

Das ist kein technischer Widerspruch, sondern eine Governance-Frage.
Vollständig herrschaftsfreie Systeme scheitern in der Praxis fast immer an
Spam, Betrug, Missbrauch oder illegalen Inhalten.

CREO behauptet nicht, es gäbe keine Regeln.
CREO behauptet, es gebe keine zentrale Datenmacht.
Das ist ein entscheidender Unterschied.


Wallet, Bank, Realität

Sobald Zahlungsinfrastruktur ins Spiel kommt, greifen Regulierung,
Banken, Partner und Compliance.
Das ist Realität.

Aussagen wie „niemand kann es sehen“ oder „100 % sicher“ sind hier besonders sensibel,
weil Nutzer daraus schnell falsche Schlüsse ziehen.

Auch hier gilt:
Man muss technische Ebenen und regulatorische Ebenen sauber trennen.
Nicht alles ist entweder total privat oder total transparent.


Fazit: Kritik ja – Demontage nein

Technische Kritik an CREO ist richtig und notwendig.
Aber Kritik braucht Maßstab – genauso wie Vertrauen.

CREO ist nicht Signal.
CREO will nicht Signal sein.
Es ist ein politisch-technischer Gegenentwurf, der sich erst noch beweisen muss.

Dafür braucht es:

  • Offenlegung
  • Spezifikation
  • unabhängige Prüfung
  • Zeit

Nicht das lauteste Versprechen zählt – aber auch nicht der schnellste Zweifel.

Haltung statt Hormon.
Digitale Privatsphäre entsteht nicht durch Superlative,
sondern durch Transparenz, Verantwortung und ehrliche Debatten.


Das vollständige Video


Markus Lanz, Datenkontrolle und die neue EU-Überwachungsära – warum ich diesem System meine Freiheit nicht mehr anvertraue

Es gibt Momente, in denen man eine Talkshow einschaltet – und sich fragt, ob man eigentlich im falschen Film gelandet ist. Oder wie immer oder zu erwarten bei den Mainstream-Medien, die nicht sauber analysiert ihre Shows dem Bürger anbieten, durch ihre Zwangsgebühren.
So ging es mir wieder einmal bei Markus Lanz.

Da sitzen Politiker, Journalisten, Digitalstrategen – und reden über Digitalisierung, Cloud, Bürgervertrauen und technologische Zukunft.
Doch keiner von ihnen versteht, was wirklich auf dem Spiel steht:

Die Freiheit des Bürgers.
Die Unabhängigkeit seiner Daten.
Die Identität eines ganzen Landes.

🎭 Fernsehen als Kulisse – Realität als Kontrollsystem

Was bei Lanz diskutiert wird, ist weit entfernt von der Realität, in der Millionen Bürger leben.
Während der Talkshow-Olymp über Zukunft fabuliert, kämpfen Menschen mit Jobcentern, Behörden, übergriffiger Digitalisierung und einem Staat, der längst vergessen hat, wem er dienen soll.

Ich saß vor dem Bildschirm und dachte:
„Ihr redet von Fortschritt – ich sehe Überwachung.“

💣 Die Wahrheit über Hamburg, München und die Open-Source-Lüge

München hat einst LiMux gehabt – ein Vorzeigeprojekt, Open Source, Unabhängigkeit, echte Bürgernähe.
Dann wurde es eingestampft.

Warum?
Weil Microsoft mit Milliarden winkte.

Bayern bekam ein neues Microsoft-Zentrum und Söder klopfte sich stolz auf die Schulter.

Hamburg ging den mutigen Weg:
Open Source.
Kontrolle über die eigene Infrastruktur.
Unabhängigkeit von US-Konzernen.

Doch Lanz?
Kein Wort dazu.
Brücker?
Kein kritischer Ansatz.

🏢 Schwarz-Gruppe / LIDL baut eine Cloud – und keiner fragt nach den Konsequenzen

Eine Cloud ist nicht einfach ein Datenspeicher.
Eine Cloud ist ein Machtinstrument.

Sie bedeutet:

Docker-Container

APIs

Backdoors

staatliche Zugriffsrechte

Nutzungsprofile

Verhaltensanalyse

Wenn ein Konzern eine Cloud baut, geht es nicht um „Technik“.
Es geht um Kontrolle.

Und genau deshalb werden Konzerne wie Lidl und Aldi alles tun, um Datenströme zu sichern – aber niemals Systeme wie CREO unterstützen, die echte Privatsphäre ermöglichen.

🏦 Frankfurt wird zum Überwachungszentrum Europas

Mit AMLA baut die EU in Frankfurt eine Superbehörde der Finanzkontrolle.
Geldwäschebekämpfung ist nur das Etikett.
In Wahrheit geht es darum:

totale Transparenz finanzieller Bewegungen,

Abschaffung von Bargeld,

Kontrolle durch Algorithmen,

Bürger als permanent Verdächtige.

Dazu kommen die Zollbefugnisse, Meldepflichten, die Bargeldbremse und die Infrastruktur zur Seriennummern-Nachverfolgung von Scheinen.

Bargeld ist bereits jetzt nicht mehr anonym.

🔗 https://netzpolitik.org/2025/bargeld-tracking-du-hast-ueberwachungsinstrumente-im-portemonnaie/

📉 Was Markus Lanz nicht versteht: Freiheit stirbt nicht schlagartig – sondern Datenpunkt für Datenpunkt

Während Lanz über Politik plaudert, entsteht in Europa:

eine Datenkontrollmaschine,

ein digitaler Überwachungsstaat,

ein System, das Freiheit als Risiko betrachtet.

Und die Bürger?

Sie sollen „vertrauen“.
So wie man Ursula von der Leyen vertraut hat, während sie per SMS milliardenschwere Deals verhandelte.

🛑 Ich sage: Nein.

Ich nutze Linux.
Ich flashe mein Handy.


Ich reduziere Abhängigkeiten.

Ich folge CREO, weil es das einzige Konzept ist, das den Menschen und nicht den Staat in den Mittelpunkt stellt.

Ich gebe meine Daten nicht her.
Ich lasse mich nicht katalogisieren.
Ich lasse mich nicht digital umerziehen.

🔥 Schlusswort

Wenn Digitalisierung zur Kontrolle wird,
wenn Cloud-Systeme zur Überwachung werden,
wenn Politik Vertrauen predigt, aber Kontrolle meint –

dann bleibt nur eines:

Eigenverantwortung, Offenheit, kritisches Denken und Systeme wie CREO, die digitale Würde wiederherstellen.

Ist dieser ehemalige AfD-Bürger jetzt der AfD-Guru-Gegner?“

Söders Microsoft-Milliarde – Der digitale Ausverkauf Bayerns

Die neue Datenhölle Europas – Warum die Cloud der Schwarz-Gruppe kein Heiligenschein ist, sondern ein leise tickender Überwachungsaltar

CREO: Bewegung, Technik – oder geschlossene Architektur? Update vom [26.10.2026]: Antwort von CREO erhalten

„Marktwirtschaft am Ende – wie Deutschland seine Zukunft verspielt hat.“

Die Chinesen sind uns längst voraus – und das nicht nur bei der Produktion, sondern bei der Innovation.
Während in Deutschland noch über Bürokratie, Genehmigungen und Förderanträge gestritten wird, rollen in China längst die neuen Technologien vom Band.
Ob Elektromobilität, Solarenergie oder Robotik – China hat uns überholt, während wir uns in endlosen Talkrunden verlieren und glauben, mit Phrasen und Subventionen die Welt retten zu können.

Die Wahrheit ist:
Unsere Autoindustrie hat sich selbst gegen die Wand gefahren.
Und das alles im Namen der sogenannten Marktwirtschaft – ein System, das in Deutschland nur noch funktioniert, um Vorstände zu bereichern, während kleine Betriebe, Handwerker und Mittelständler auf der Strecke bleiben.

Das Dauer-Torpedieren des Netzausbaus ist sinnbildlich dafür.
Seit Merkel und ihren Kabinetten wurde der Fortschritt systematisch ausgesessen.
Man sonnte sich in Exportüberschüssen, doch gleichzeitig wurden Familienpolitik, Bildung, Forschung und Infrastruktur komplett vernachlässigt.
Alles wurde verschleppt, bis es nicht mehr zu retten war – von der Solarbranche über KUKA bis zur Magnetschwebebahn.

Und wofür?
Für die heilige Marktwirtschaft, die längst verrottet ist.
Das Geld wurde weltweit verteilt – aber in Deutschland blieb nichts als Stillstand.
Hauptsache, die Diäten stimmten.

Und jetzt?
Die Chinesen liefern uns, was wir einst erfunden haben.
Toyota überholt die deutsche Autoindustrie – und arbeitet bereits an einem Wassermotor, der mit alternativen Stoffen betrieben werden kann.
Das sind wahre Innovationen.
Doch bei uns? Da werden Phrasen gedroschen.

Und dann stellt sich ein Politiker wie @dieter.breymann hin und gibt dumme Kommentare von sich.
Ich sage es deutlich:
👉 Dümmer geht es aus der Politik wirklich nicht.
Denn statt endlich zu handeln, redet man sich weiter raus, schiebt den schwarzen Peter hin und her und klopft sich gegenseitig auf die Schulter.

Ich sage dazu:
An der eigenen Nase packen, bevor man wieder leere Worthülsen raushaut.
Denn die Arroganz unserer politischen Klasse hat Deutschland dahin gebracht, wo es heute steht – an den Rand des industriellen Abgrunds.
Und das alles, während sich dieselben Politiker in ihren Diäten und Privilegien suhlen.

Was bleibt?
Ein Land, das einst für Präzision, Fortschritt und Erfindergeist stand – und heute auf Strompreise, Verbote und Talkshows reduziert wird.
Eine Politik, die lieber moralisiert als modernisiert.
Und Medien, die lieber verharmlosen als hinterfragen.

China baut, Deutschland diskutiert.
Und das ist der wahre Grund, warum wir verloren haben.

📽️ Das passende Video dazu findet ihr hier:
👉

„Politik, Medien & Bürger: Eine teure Selbstbedienungsgesellschaft – und warum die Verantwortung längst abgeschafft wurde.“

Die Rede von Friedrich Merz über angeblich „zu weinerliche“ Deutsche zeigt einmal mehr, wie weit sich Politik und Medien von der Realität der Bürger entfernt haben.
Denn wer wie Merz vom hohen Ross aus über „fehlende Leistungsbereitschaft“ redet, sollte sich selbst erst einmal fragen, wann Politiker überhaupt noch Verantwortung übernehmen – anstatt sich selbst die Diäten zu erhöhen und mit Flugzeugen durch die Republik zu jetten, die der Steuerzahler finanziert.

Statt ehrlicher Politik erleben wir nur noch ein endloses Phrasendreschen, Selbstbeweihräucherung und bequeme Schuldverschiebung.
Die öffentlich-rechtlichen Medien geben der Politik die Klinke in die Hand, und die Politik füttert die Sender mit Milliarden an GEZ-Geldern – bezahlt von den Bürgern, die sie gleichzeitig verachten.
Ein geschlossenes System aus Abhängigkeiten, Eigeninteressen und Machtbewahrung, das sich selbst schützt und gegenseitig legitimiert.

Und was bekommen wir dafür?
Talkrunden wie bei @CarenMiosga, in denen Politiker wie Merz hofiert werden, anstatt sie mit echten, unbequemen Fragen zu konfrontieren:
– Warum zahlen Abgeordnete nicht in die Krankenkasse ein?
– Warum nicht in die Rentenkasse wie jeder andere Bürger?
– Warum steigen die Diäten, während Rentner Pfandflaschen sammeln müssen?

Nein, solche Fragen stellt man nicht. Stattdessen wird gelächelt, genickt und das nächste belanglose Thema vorbereitet – weit entfernt von dem, was wirklich zählt.

Merz spricht von einer „Lomianz“ (Trägheit) der Bürger, dabei ist es die Politik selbst, die träge, verweichlicht und überversorgt geworden ist.
Ein Friedrich Merz, der sich über „Remolanz“ beklagt, während er selbst im Luxus lebt, ist das Sinnbild einer entkoppelten Elite.

Und dann seine Heuchelei beim Thema „Video-Schiedsrichter abschaffen“.
Warum wohl? Vielleicht, weil da Politiker nicht mitentscheiden können?
Gerade dort, wo Lobbyisten, Macht und Einfluss regieren, ist Transparenz das Einzige, was noch etwas Fairness garantiert – ob im Fußball oder in der Politik.
Doch Transparenz ist das Letzte, was Merz & Co. wollen.

Die Bürger sollen funktionieren, zahlen, stillhalten – und sich nicht beschweren.
Doch wenn die Menschen endlich aufstehen, werden sie von denselben Medien, die sie finanzieren, als „Populisten“ oder „Schwurbler“ abgestempelt.

Diese Verlogenheit zieht sich durch das ganze System:
Von der CDU über die SPD bis hin zur FDP – alle bedienen sich schamlos, erhöhen ihre Bezüge, weigern sich, in soziale Systeme einzuzahlen, und verkaufen uns ihre „Reformen“ als Fortschritt.

Der neueste Witz: Rentner sollen 2000 € steuerfrei verdienen dürfen – ein billiges Täuschungsmanöver, nichts weiter als eine Fango-Lügenpolitik für die Schlagzeilen.
Währenddessen steigen Lebenshaltungskosten, Mieten und Steuern – und die öffentlich-rechtlichen Talkshows feiern sich selbst in endlosen, überflüssigen Runden.

Wir brauchen endlich:
👉 eine GEZ-Reform, die Transparenz schafft,
👉 eine Politik, die in die Rentenkasse einzahlt,
👉 echte Mitbestimmung statt Parteienklüngel,
👉 und Journalismus, der wieder kritisch fragt, statt zu kuscheln.

Denn: Die Demokratie darf kein geschlossener Zirkel für Privilegierte bleiben.
Solange Politiker, Journalisten und Lobbyisten sich gegenseitig decken, wird sich nichts ändern.
Es ist Zeit, dass wir Bürger diesen Zirkel durchbrechen – mit Aufklärung, Haltung und kritischer Stimme.

📌 Mehr dazu – inklusive Analysen, Quellen und Hintergründe – auf meinem Blog:
👉 https://carrabelloy.darknight-coffee.org/blog
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