Handy flashen heißt Rückweg planen: Was postmarketOS über echte digitale Souveränität zeigt

Stand: 19. Juli 2026
Status: Entwurf – nicht veröffentlicht, Freigabe erforderlich

Ein freies Betriebssystem auf dem Smartphone zu installieren, fühlt sich nach Befreiung an. Der Bootloader ist offen, das Image stammt aus einem freien Projekt, die Kontrolle scheint zurück beim Nutzer. Doch diese Freiheit wird erst beim ersten ernsten Fehler geprüft: Startet das Gerät nach einem Update noch? Gibt es einen alten Systemstand? Funktioniert die Recovery? Sind Fotos, Kontakte, Schlüssel und Zwei-Faktor-Zugänge unabhängig gesichert?

Wer hineinflashen kann, aber nicht wieder herauskommt, ist nicht souverän. Er hat lediglich die Richtung seiner Abhängigkeit geändert.

postmarketOS liefert im Sommer 2026 ein Lehrstück darüber, wie ein freies Projekt mit diesem Problem umgehen kann. Duranium setzt auf vollständige, verifizierte A/B-Systemabbilder und automatischen Rückfall. Ein Fallback-Bootloader soll auf geeigneten EFI-Systemen eine noch frühere Fehlerstufe absichern. usb-signaller soll USB-Modi robuster beherrschbar machen. Gleichzeitig archiviert das Projekt unbetreute Geräteports und verschärft die Anforderungen an „testing“. Das sind keine spektakulären App-Neuheiten. Es sind Bausteine praktischer Souveränität.

Duranium behandelt Updates als vollständige Zustände

Die offizielle Duranium-Beschreibung trennt ein schreibgeschütztes Kernsystem unter /usr vom veränderlichen System- und Nutzerdatenbereich. Aktualisierungen werden nicht als lose Folge von Paketoperationen in das laufende System geschrieben. Sie landen als vollständiges Abbild in einem inaktiven Slot. Zwei /usr-Slots bilden das A/B-Modell.[2][3]

dm-verity prüft die Integrität des Systemabbilds. systemd-sysupdate, systemd-repart und systemd-boot übernehmen Aktualisierung, Partitionierung, Boot-Auswahl und Rückfall. Unified Kernel Images bündeln Kernel, Initramfs, Kommandozeile und Device Trees passend zur jeweiligen Systemversion. Startet die neue Version nicht erfolgreich, soll der vorherige Slot automatisch ausgewählt werden.[2][3]

Der postmarketOS-Monatsbericht vom 6. Juli 2026 nennt eine zusätzliche Sicherung: Auf Systemen mit Unterstützung für EFI-Variablen verwendet Duranium nun systemd/bootctl, um bei einer Aktualisierung einen Fallback-Bootloader vorzuhalten.[1] Das schließt eine wichtige Lücke. Ein alter Systemslot nützt wenig, wenn ein beschädigter neuer Bootloader gar nicht mehr bis zur Slot-Auswahl kommt.

Das Prinzip kennt jeder verantwortungsvolle Serverbetrieb. Vor einem Synapse-Upgrade reicht ein Datenbankdump nicht. Benötigt werden außerdem Medien, Schlüssel, Reverse-Proxy-Konfiguration, .well-known, die passende Softwareversion und ein dokumentierter Restore. Eine Sicherung ist erst dann ein Rückweg, wenn alle notwendigen Teile wieder zusammenspielen.

Rollback ist nicht Recovery – und Recovery ist kein Backup

Drei Begriffe müssen auseinandergehalten werden:

  • Rollback startet einen früheren Systemstand.
  • Recovery macht ein nicht mehr startendes Gerät wieder erreichbar.
  • Backup stellt Nutzerdaten, Schlüssel und Zugänge wieder her.

Duranium verbessert vor allem den ersten Bereich und mit dem Bootloader-Fallback einen Teil des zweiten. Daraus folgt kein universeller Backup-Prozess für Kontakte, Nachrichten, Fotos, App-Daten oder Zwei-Faktor-Zugänge. Ein A/B-System schützt nicht automatisch den veränderlichen Datenbereich.

Auch ein formal erfolgreicher Start beweist nicht, dass die neue Version im Alltag funktioniert. Telefonie kann ausfallen, die Kamera kann streiken oder eine Netzwerkfunktion kann erst nach dem Boot versagen. Automatischer Rückfall braucht erkennbare Fehlerkriterien. Die ausgewerteten Quellen belegen das grundsätzliche Boot-Zähler- und Rollback-Design, aber keinen lückenlosen Umgang mit jedem denkbaren Gerätefehler.[3]

Hinzu kommt: Duranium wird ausdrücklich als „work in progress“ beschrieben. Das Projekt sucht Tester und richtet sich noch nicht an Menschen, die ein garantiert verlässliches Alltagsgerät benötigen. UEFI ist erforderlich; auf Android-Geräten soll eine geeignete U-Boot-Umsetzung die Schnittstelle liefern. Die A/B-Slots und Verity-Daten benötigen zusätzlichen Speicher. Nicht jedes postmarketOS-Gerät wird das Modell unterstützen. In der Einführung vom März waren Secure Boot und eine vollständige Verified-Boot-Kette noch nicht umgesetzt.[2]

USB ist im Fehlerfall eine Wartungstür

usb-signaller wurde laut Monatsbericht in den Entwicklungszweig edge aufgenommen.[1] Die Neuimplementierung für mobile Geräte mit Mainline-Linux behält eine mit usb-moded kompatible D-Bus-Schnittstelle. Dokumentiert sind transaktionales Umschalten zwischen USB-Modi, klareres Logging, Unterstützung für systemd und OpenRC sowie seit Version 0.3.0 der Rollenwechsel zwischen Geräte- und Hostfunktion.[7]

Scheitert die Aktivierung eines USB-Gadgets, ist ein Rückfall auf reines Laden vorgesehen. Gleichzeitig steht universelle Kabelerkennung weiterhin auf der Roadmap. Die Aufnahme in edge bedeutet also weder, dass usb-signaller Teil jeder stabilen Installation von Version 26.06 ist, noch dass sämtliche USB-Funktionen auf jedem Gerät belastbar arbeiten.

Diese Abgrenzung ist praktisch wichtig. Laden, MTP, Netzwerk-Tethering, Hostmodus und Entwicklerzugriff sind unterschiedliche Funktionen. Ein Ladesymbol beweist keinen funktionierenden Diagnoseweg. Das ist vergleichbar mit einem Reverse Proxy: Dass Nginx läuft, sagt noch nichts darüber aus, ob der Upstream-Dienst antwortet.

Warum postmarketOS Geräte archiviert

Über Jahre verlangte postmarketOS bei Gerätepaketen nicht zwingend einen Maintainer im APKBUILD. Nach Darstellung des Projekts entstanden dadurch mehrere hundert unbetreute Geräte-, Kernel- und andere Pakete. Einige bauten mit einem aktuellen GCC nicht mehr.[5]

Nach Version 26.06 wurden unbetreute Gerätepakete in die Kategorie archived verschoben.[1][4] Das bedeutet:

  • Der Port wird in der normalen Geräteauswahl nicht angeboten.
  • Es werden keine Binärpakete dafür gebaut.
  • Die Dateien bleiben als Entwicklungsgrundlage erhalten.
  • Der Port kann zurückkehren, wenn Betreuung und Anforderungen wieder erfüllt sind.

Archivieren ist hier kein Löschen und kein Verbot. Es ist eine ehrliche Kennzeichnung. Ein vorhandener Geräteordner ist so wenig ein gepflegtes Produkt wie ein altes Container-Image ohne Maintainer, Sicherheitsupdates und reproduzierbaren Build.

Auch die Kategorie testing muss nüchtern gelesen werden. Der Kernel muss mindestens so neu sein wie der älteste noch unterstützte LTS-Kernel von kernel.org und mit LLVM gebaut werden. Port und Abhängigkeiten müssen bauen, das Gerät muss starten.[4] Trotzdem können wenige oder viele Funktionen vorhanden sein. Maintainer müssen keinen Nutzersupport leisten, und Geräte können ohne Vorankündigung archiviert werden. Version 26.06 führte 254 Geräte in testing.[6] Das sind 254 Entwicklungsstände, nicht 254 garantierte Alltagstelefone.

Hardwaretests sind Infrastruktur, keine Garantie

postmarketOS baut eine eigene Hardware-CI mit realen Testgeräten, steuerbarer Stromversorgung, Gateway und GitLab-Anbindung auf. Für die höchste Kategorie main verlangt das Projekt Hardware-CI an mindestens zwei Orten mit zusammen mindestens drei Geräten sowie ein Maintainer-Team von mindestens fünf Personen.[4][8]

Das ist der richtige Ansatz: Ein Kernel, der kompiliert, beweist noch keine funktionierende Hardware. Zugleich bezeichnet die Dokumentation die Testinfrastruktur selbst als „Work-In-Progress“ und warnt vor Instabilität.[8] Automatisierte Tests reduzieren Blindflug; sie garantieren nicht jede reale Nutzungssituation.

Klar gekennzeichnete Bewertung

Meine Bewertung: postmarketOS handelt richtig, wenn es weniger verspricht und dafür genauer benennt, was tatsächlich getragen wird. Eine lange Geräteliste ohne Maintainer, aktuellen Kernel und getesteten Wiederanlaufweg ist keine digitale Souveränität. Sie ist eine Liste technischer Möglichkeiten, deren Betriebsrisiko vollständig beim Nutzer landet.

Duranium setzt an der richtigen Stelle an. Atomare Abbilder, Verity, zwei Systemslots und ein Bootloader-Fallback verlagern Zuverlässigkeit aus der persönlichen Improvisation in die Architektur. Das ist politisch relevant: Proprietäre Ökosysteme verkaufen Bequemlichkeit durch zentrale Kontrolle. Ein freies System muss dem nicht mit romantischer Bastlerfreiheit antworten, sondern mit nachvollziehbarer, dezentral wartbarer Verlässlichkeit.

Es gibt berechtigte Einwände. A/B-Slots kosten Speicher. Ein unveränderliches Kernsystem begrenzt Flexibilität. Strenge Kategorien können Nischengeräte aus dem sichtbaren Angebot drängen. UEFI- und U-Boot-Anforderungen schließen Hardware aus. Diese Kosten verschwinden nicht. Aber schwache Unterstützung als fertige Freiheit auszugeben, wäre die schlechtere Antwort. Die tragfähige Antwort lautet: Maintainer finanzieren, Hardwaretests ausbauen, Wiederherstellung dokumentieren und Grenzen offen benennen.

Was vor jedem Flash-Vorhaben geklärt sein muss

Dies ist kein universeller Flash-Leitfaden. Gerätespezifische Schritte dürfen erst nach Prüfung der offiziellen Dokumentation formuliert werden. Vorher sollten mindestens diese Fragen beantwortet sein:

  1. In welcher Kategorie steht genau dieses Modell: main, community, testing, downstream oder archived?
  2. Gibt es aktive Maintainer und einen noch gepflegten Kernel?
  3. Welche Funktionen sind aktuell belegt – Telefonie, Kamera, Verschlüsselung, USB?
  4. Liegen Originalabbild, offizieller Recovery-Weg und benötigte Werkzeuge vor?
  5. Sind Kontakte, Nachrichten, Schlüssel, Fotos und Zwei-Faktor-Zugänge getrennt gesichert?
  6. Gibt es für das Wartungsfenster ein Ersatzgerät oder einen anderen Kommunikationskanal?
  7. Wurde der Restore auf Lesbarkeit und Umsetzbarkeit geprüft?

Fazit

Digitale Souveränität ist nicht die einmalige Erlaubnis, ein anderes System zu installieren. Sie ist die dauerhafte Fähigkeit, Zustände zu prüfen, Fehler zu erkennen und nach einem Ausfall handlungsfähig zu werden.

postmarketOS ist mit Duranium, usb-signaller, ehrlicher Geräteklassifizierung und Hardware-CI noch nicht am Ziel. Doch das Projekt bearbeitet die richtige Frage: nicht nur, wie ein freies System auf das Gerät kommt, sondern wie Nutzer nach einem Fehler wieder zurückkommen.

Ein Gerät ist erst dann praktisch souverän, wenn der Weg hinein nicht zur Einbahnstraße wird.

Quellen

  1. postmarketOS, „postmarketOS in 2026-06: Plasma 6.7“, 6. Juli 2026: https://postmarketos.org/blog/2026/07/06/pmOS-update-2026-06/
  2. postmarketOS, „Introducing Duranium: a more reliable postmarketOS“, 17. März 2026: https://postmarketos.org/blog/2026/03/17/introducing-duranium/
  3. postmarketOS GitLab, duranium-build/DESIGN.md: https://gitlab.postmarketos.org/postmarketOS/duranium-build/-/blob/main/DESIGN.md
  4. postmarketOS-Dokumentation, „Device Categorization“: https://docs.postmarketos.org/pmaports/main/packaging/device-categorization.html
  5. postmarketOS, „Unmaintained devices to be archived after v26.06“, 24. März 2026: https://postmarketos.org/devel/2026/03/24/archiving-unmaintained-devices/
  6. postmarketOS, „v26.06: Alpen Avocado“, 21. Juni 2026: https://postmarketos.org/blog/2026/06/21/v26.06-release/
  7. Dylan Van Assche, usb-signaller: https://codeberg.org/DylanVanAssche/usb-signaller
  8. postmarketOS-Dokumentation, „Hardware Continuous Integration“: https://docs.postmarketos.org/hardware-ci/index.html
  9. Linux Kernel Archives, „Active kernel releases“: https://www.kernel.org/releases.html
  10. postmarketOS, „State of postmarketOS“: https://postmarketos.org/state/

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Der Schattenstaat

Im Jahr 2042 war Europa nicht mehr das, was es einmal gewesen war. Der Kontinent, einst ein Leuchtturm der Demokratie und Freiheit, hatte sich unter dem Einfluss von Angst und Kontrolle in etwas Unheimliches verwandelt. Die EU, einst ein Symbol der Zusammenarbeit und des Friedens, war nun ein straff organisiertes Netzwerk aus Überwachung und Repression. Der Übergang war schleichend gewesen, kaum bemerkbar für die Bürger, die nach und nach ihre Rechte verloren hatten – zuerst die Freiheit, dann die Wahrheit.

Im Zentrum dieser neuen Ordnung stand das „Zentrum für Öffentliche Sicherheit“, eine Institution, die aus der Notwendigkeit heraus entstanden war, angebliche Bedrohungen zu bekämpfen. Doch das Zentrum hatte seine Rolle bald über die ursprünglichen Absichten hinaus ausgeweitet. Durch das Digital Services Act (DSA), ein Gesetz, das ursprünglich zum Schutz der Bürger im Netz gedacht war, wurden massive Überwachungsmaßnahmen eingeführt. Die Bürger nannten es bald nur noch „Das Auge“.

David war ein einfacher Programmierer, jemand, der an die Demokratie geglaubt hatte. Er hatte gehofft, dass die Entwicklungen nur eine Phase seien, dass die Regierungen erkennen würden, welche Freiheiten sie den Menschen nahmen. Aber die Zeit verstrich, und das „Auge“ wuchs immer weiter. Mit jedem neuen Gesetz, jeder neuen Vorschrift wurde die Kontrolle strenger, die Freiheit enger.

Eines Tages, während er an seinem Arbeitsplatz saß, erhielt David eine Nachricht auf seinem Bildschirm: „Bitte kommen Sie umgehend in den Sicherheitsraum.“ David wusste, was das bedeutete. Er war kein naiver Mensch, und er hatte die Geschichten gehört – Geschichten von Menschen, die von der Bildfläche verschwanden, weil sie zu viel gesagt hatten oder die „falsche“ Meinung vertraten.

Im Sicherheitsraum warteten zwei Männer in dunklen Anzügen. Der Raum war kalt, steril, ohne persönliche Gegenstände. Einer der Männer sprach ruhig, fast freundlich: „Herr David, Sie haben in den letzten Wochen mehrere Kommentare online gepostet, die als gefährlich eingestuft wurden. Sie haben Zweifel an der aktuellen Politik geäußert und sich kritisch über die Maßnahmen der Regierung geäußert. Sind Sie sich dessen bewusst?“

David schluckte. „Ich habe nur meine Meinung gesagt. Ist das nicht mein Recht in einer Demokratie?“

Der Mann lächelte dünn. „Meinung ist das eine, Herr David. Aber gefährliche Gedanken, die den sozialen Frieden stören, sind etwas anderes. Ihre Worte könnten andere Menschen zu falschen Schlussfolgerungen führen, könnten Misstrauen säen. Das können wir nicht zulassen.“

David wusste, dass es sinnlos war, zu argumentieren. Der Mann sprach weiter: „Das Zentrum für Öffentliche Sicherheit hat entschieden, dass Ihre Aktivitäten nicht weiter geduldet werden können. Sie werden für eine Zeit von den öffentlichen Netzwerken ausgeschlossen und zu einem Rehabilitationsprogramm zugelassen. Sie werden lernen, wie man als verantwortungsbewusster Bürger denkt und handelt.“

David fühlte, wie sich sein Magen zusammenzog. Er hatte von diesen Programmen gehört. Menschen kamen verändert zurück, gebrochen, gehorsam. Es gab kein Entkommen, keine Flucht aus dem Schattenstaat, in den sein geliebtes Europa verwandelt worden war.

Mit einem letzten Blick auf die Männer in Schwarz und die sterile Umgebung wusste David, dass seine Freiheit, seine Meinung – ja, sogar seine Gedanken – nun dem „Auge“ gehörten. Was einst eine Demokratie war, war nun ein Gefängnis geworden. Ein unsichtbarer Käfig, errichtet durch Angst und Kontrolle, gestützt durch Gesetze, die einst zum Schutz der Bürger gedacht waren, aber nun ihre Freiheit erdrosselten.

Und so trat David aus dem Raum, nicht mehr als der Mensch, der er einmal war, sondern als ein weiteres Zahnrad im großen Getriebe des Überwachungsstaates, wo jeder Schritt, jedes Wort, und jeder Gedanke unter der wachsamen Kontrolle des „Auges“ stand.

Diese Geschichte könnte als eine düstere Warnung vor den Gefahren einer übermäßigen Kontrolle und Überwachung durch den Staat dienen und gleichzeitig die Bedeutung von Meinungsfreiheit und echter Demokratie unterstreichen.

Gedanken zur Demokratie und Mitbestimmung

Zeit für Selbstreflexion: Warum echte Diskussionen und Debatten unverzichtbar sind

Auf Entdeckungsreise in der Welt der Open Source: Eine Reise mit Ubports und Ubuntu Touch

Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Als jemand, der der Open-Source-Community leidenschaftlich folgt, bedauere ich, dass ich die kürzlichen Veranstaltungen aufgrund persönlicher Einschränkungen, die vielen von euch aus meinem Blog bekannt sind, nicht besuchen konnte. Ich freue mich jedoch, euch eine detaillierte Übersetzung des Newsletters zu präsentieren, die euch einen Einblick in diese bedeutenden Zusammenkünfte gibt. Bleibt dran, vielleicht kann ich im nächsten Jahr bei Foscom in Belgien dabei sein!

Ubports Newsletter: Ein Insider-Blick

Ubuntu Summit in Riga: Ein Rückblick

Der Ubuntu Summit in Riga, der vom 4. bis 6. November 2023 stattfand, war ein lebendiges und erfolgreiches Ereignis. Das Ubports-Team bereicherte den Gipfel mit seiner Anwesenheit und zeigte eine Reihe cooler Geräte. Ein besonderes Highlight war Alfreds Präsentation – ein echter Leckerbissen für die Teilnehmenden. Es ist immer aufregend, Menschen persönlich zu treffen, die wir nur aus Chats oder Sendungen kannten. Stellt euch vor, Mark Shuttleworth persönlich zu treffen!

Die Bunte Darstellung von Ubports

Der Ubports-Stand war ein Farbenrausch und Innovationszentrum, mit Yumi und dem Team, die die Marke stolz repräsentierten. Die Bandbreite der ausgestellten Geräte war beeindruckend – vom BQ E4.5 bis zum neuesten Vollaphone X23 und Fairphone 4. Besonders faszinierend waren die Konvergenz-Displays, die die Vielseitigkeit und Kompatibilität von Ubuntu Touch mit verschiedenen Peripheriegeräten demonstrierten.

Ubuntu Touch in Aktion

Einer der zentralen Momente auf dem Gipfel war die Demonstration der Praktikabilität von Ubuntu Touch im Alltag. Es war ein ergreifender Moment für ehemalige Canonical-Mitarbeitende zu sehen, dass ihre frühere Arbeit blüht und sich weiterentwickelt.

Besondere Auftritte

Mark Shuttleworths Besuch am Ubports-Stand war ein herausragender Moment. Alfreds Antworten auf Shuttleworths Anfragen unterstrichen die Expertise und Hingabe des Teams.

OpenALT Konferenz in Brno: Ein Kurzer Überblick

Die OpenALT-Konferenz in Brno, die am 11. und 12. November stattfand, drehte sich um das Thema „Ein offener Ansatz für eine offene Gesellschaft.“ Es ist inspirierend zu sehen, wie über 500 Teilnehmende in Diskussionen über offene Daten, offenen Zugang und partizipative Kulturen eintauchen. Michal Kohuteks und Jozef Mlichs Präsenz auf der Veranstaltung, die Ubuntu und die Amazfish-App repräsentierten, unterstreicht den wachsenden Einfluss von Ubports in der Open-Source-Gemeinschaft.

Touch IDE Update: Ein Fortschritt

Das Touch IDE-Update ist eine bedeutende Entwicklung, besonders für mobile App-Entwickler. Daniel Schlieckmanns Beitrag zum OpenStore mit einem nativen Ubuntu-Touch-Look and Feel ist lobenswert. Dieses Update signalisiert einen Schritt nach vorne in der mobilen Entwicklungsumgebung.

Community-Ecke: Teilt Eure Geschichten

Ich ermutige euch alle, diesen Platz im Newsletter zu nutzen, um eure Erfahrungen mit Ubuntu Touch und Ubports zu teilen. Es sind eure Geschichten und Beiträge, die unsere Gemeinschaft bereichern.

Ausblick: Fosdem und darüber hinaus

Mit großer Vorfreude sehen wir der Teilnahme von Ubports am nächsten Fosdem entgegen, das sich auf Mobile on Linux konzentriert. Diese Veranstaltungen sind nicht nur eine Plattform, um Technologie zu präsentieren, sondern auch um eine Gemeinschaft aufzubauen, die auf Zusammenarbeit und Open-Source-Prinzipien basiert.

Fazit:

Obwohl ich nicht persönlich dabei sein konnte, fühle ich mich durch das Übersetzen und Teilen dieser Einblicke mit dieser unglaublichen Gemeinschaft verbunden. Eure Unterstützung und Beteiligung an diesem Blog halten den Geist von Open Source lebendig. Auf viele weitere Zusammenkünfte und Fortschritte in der Welt der Open Source!

Bleibt dran!

Folgt meinem Blog für weitere Updates, besonders im Hinblick auf das kommende Fosdem-Event. Eure Beteiligung und Kommentare werden immer geschätzt!

Ich hoffe, dieser Artikel bringt eure Blog-Leserinnen und -Leser den Ereignissen näher und weckt Begeisterung für das, was in der Open-Source-Gemeinschaft bevorsteht!

Malvertising: Wie gefährliche Apps uns ins Visier nehmen

und wie Sie sicher bleiben können

In den vergangenen Jahren ist ein neues Phänomen aufgetaucht, das sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen gleichermaßen besorgniserregend ist. Es ist bekannt als „Malvertising“, eine Kombination aus „Malware“ und „Advertising“. Doch was genau ist Malvertising und warum sollten wir uns Sorgen machen?

Was ist Malvertising?

Malvertising ist eine Methode, die von Cyberkriminellen genutzt wird, um schädliche Software über Online-Werbung zu verbreiten. Hierbei können legitime Werbenetzwerke und Websites gehackt oder gefälschte Apps in App-Stores gestellt werden, um unwissende Nutzer zur Installation dieser gefährlichen Apps zu verleiten. Dies kann dazu führen, dass persönliche Daten, wie Kreditkarteninformationen oder Passwörter, gestohlen werden.

Wie funktioniert Malvertising?

Malvertising kann auf verschiedene Weisen geschehen. Eine Methode ist das Eindringen in legitime Werbenetzwerke und das Austauschen sicherer Werbung durch Malware-verbreitende Werbung. Eine andere Methode ist das Erstellen und Verbreiten gefälschter Apps in App-Stores.

Diese gefälschten Apps können von Spielen über Wetter-Apps bis hin zu scheinbar nützlichen Tools reichen und sind oft so gestaltet, dass sie legitimen Apps täuschend ähnlich sehen. Sobald eine solche App installiert ist, kann sie im Hintergrund schädliche Aktionen ausführen, ohne dass der Benutzer dies bemerkt.

Was können wir dagegen tun?

Um sich gegen Malvertising zu schützen, gibt es einige wichtige Dinge, die man beachten sollte:

  1. App-Bewertungen überprüfen: Sehen Sie sich die Bewertungen und Kommentare anderer Benutzer an, bevor Sie eine App herunterladen. Wenn es viele negative Bewertungen oder Beschwerden über seltsames Verhalten gibt, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt.
  2. Berechtigungen prüfen: Seien Sie vorsichtig mit den Berechtigungen, die eine App verlangt. Wenn eine einfache Taschenlampen-App Zugriff auf Ihre Kontakte oder Ihren Standort benötigt, ist das ein rotes Flag.
  3. Offizielle Quellen nutzen: Laden Sie Apps immer nur aus offiziellen Quellen wie dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunter. Auch hier ist jedoch Vorsicht geboten, da Malvertising auch diese Plattformen infiltrieren kann.
  4. Software aktuell halten: Halten Sie Ihre Software, einschließlich Ihres Betriebssystems und Ihrer Apps, immer auf dem neuesten Stand. Viele Updates enthalten Sicherheitsverbesserungen, die Sie vor Malvertising schützen können.
  5. Sicherheits-Software verwenden: Installieren Sie eine vertrauenswürdige Sicherheits-Software auf Ihrem Gerät, die in der Lage ist, Bedrohungen wie Malware und Viren zu erkennen und zu blockieren.

Das Bewusstsein für digitale Bedrohungen ist in unserer heutigen vernetzten Welt von entscheidender Bedeutung. Wir müssen nicht nur wissen, wie man ein Handy startet und eine App öffnet, sondern auch, wie man es sicher und verantwortungsvoll tut. Machen Sie sich also mit den Bedrohungen und Schutzmaßnahmen vertraut und teilen Sie diese Informationen auch mit anderen. So können wir alle dazu beitragen, dass unsere digitale Welt ein sicherer Ort bleibt.

Daher bitte nicht nur das Knöpfchen für an- und auskennen und wie ihr eine App öffnet, sondern für Sicherheit von Virenscanner Software. Dabei ist zu beachten, dass ihr euch eine gekaufte Version eher ins Auge fassen sollte. Da daran gearbeitet wird immer konstant, euch sich zu halten. Eine kostenlose bietet nur die Grundfunktionen, geht dennoch nicht in die Tiefe. Das solltet ihr berücksichtigen. Denn diese Programmierer müssen genauso von etwas leben. Und Sie haben Weißgott keinen einfachen Job.

Es ist zwar eine Kostenlose schon mal besser als überhaupt keine zu nutzen. Doch geht sie nicht so in die Tiefe. Das solltet ihr immer im Auge behalten. In dem Video zeigt euch mein Freund Morpheus wie das geht und was dabei passiert.

Hört auf ! auf Linekdin

Inspirierend, erhellend, um darüber selbstreflektiert nachzudenken

Mein Kommentar zu diesem Beitrag, der inspiriert & erhellend war und ist

Es entfaltet sich ein neuer Gesellschaftskreis, der sich scheinbar jedem Verbot entzieht. Selbst die CDU-Politik erkennt das und gibt ihrem Geisteswahn freien Lauf. Sie strebt an, den Status quo in eine Art Überwachungsstaat zu transformieren, eine Ethik, die sie selbst kaum zu fassen vermag. Die Politik hat verschlafen, dieses neue Phänomen zu nutzen und daraus eine zielführende Strategie zu entwickeln. Und das hat nicht nur die gesamte Gesellschaft, sondern auch Europa und die Welt erkannt.

Dein Versuch, Fußball mit dem Rest der Welt zu vergleichen, ist nicht mehr als ein weiterer Versuch, etwas zu regulieren, das nicht kontrolliert werden kann. Es ist naiv zu glauben, dass wir älteren Bürger, die nicht einmal wissen, wie man einen Browser öffnet oder eine App auf dem Handy benutzt, davon überzeugen können, sich deinem Ausruf „Hört auf!“ anzuschließen. Die meisten von uns sind mit diesen Technologien am Ende ihrer Weisheit angelangt, und das reicht bis in die Politik hinein.

Statt dem Wahn der Politik zu folgen, solltest du dich stattdessen mit diesen Themen auseinandersetzen und auf dein Umfeld und die Gesellschaft einwirken. Ich bin mindestens dreimal so alt wie du und habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wie ich in meinem Blog geschrieben habe. Doch ich ließ mich nicht davon abhalten, mich mit Dingen zu beschäftigen, die ich nicht verstehen konnte.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit 7 Jahren kein Auto fahren durfte, weil ich keinen Führerschein und somit keine Erfahrung hatte im Steuern eines PKW. Was wäre passiert, wenn jeder zu mir „Hör auf!“ geschrien hätte? Wahrscheinlich wäre ich in meiner Entwicklung stehen geblieben und hätte nichts dazu gelernt.

Denke an meine Geschichte mit dem Philips Rasierapparat meines Vaters und an meine ersten Versuche, eine Webseite mit Joomla zu erstellen. Damals war das Internet noch eine Seltenheit und wurde von den Behörden belächelt. Doch ich ließ mich nicht entmutigen und verfolgte meine Leidenschaft für Technik weiter. Und siehe da: Heute sind wir alle abhängig von Technologien, die damals noch in den Kinderschuhen steckten.

Politik und Gesellschaft machen leider immer noch die gleichen Fehler und setzen auf die falschen Werte. Anstatt auf Open Source zu setzen, wie es in München getan wurde, zerstören sie die eigenen Bemühungen und ersetzen sie durch proprietäre Software wie Microsoft. Sie ignorieren die moralischen Debatten über Datenschutz und treiben ihre Überwachungsfantasien voran.

Du darfst also gerne weiter behaupten, dass „Hört auf!“ der richtige Weg ist. Doch das wird nichts daran ändern, dass Politik und Wirtschaft sich weiterhin bewegen werden – und das nicht zu deinem Wohl. Also nimm deinen eigenen Rat an: Hör auf, dich in Illusionen zu verlieren und zieh die richtigen Schlüsse aus deinen Fehlern. Werde Teil des Wandels, anstatt ihm im Weg zu stehen.

Niklas Göbel

Niklas GöbelNiklas Göbel • 2. • 2. [Founder Linknet] | Ich bringe Menschen digital zusammen | Wissenstransfer🧠 | Community Bildung🔗| Young Entrepreneur🔥[Founder Linknet] | Ich bringe Menschen digital zusammen | Wissenstransfer🧠 | Community Bildung🔗| Young Entrepreneur🔥

8 Std. • Bearbeitet •

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So etwas ruiniert die gesamte Kindheit in jungen Jahren😥😔…


Ich sehe es immer wieder, sei es in Schulbusen, Freizeit oder what ever

Kleine Kinder mit vielleicht gerade einmal 4–5 Jahren in Besitz eines Handys📲

Warum haben Kinder in dem Alter schon ein Handy in der Hand?🤨

Sind es die Eltern, die einfach nur wollen, dass das Kind eine Beschäftigung hat und Ruhe gibt?🤷🏼‍♂️

Manchmal kann ich es mir nicht anderster vorstellen.

Aber das ist noch nicht die Kirsche auf der Torte, jetzt kommt’s ja noch…

Warum in Gottes Namen gibt man einem Kind den Zugriff auf Apps, wie Spiele, YouTube, Instagram, TikTok, teilweise schon Snapchat?

Es gibt doch nicht umsonst Altersbeschränkungen auf Apps❗️

Das Schlimmste, was ich so in meinen Augen feststelle, sind die Inhalte in Videos oder Kurzvideos. Inhalte, mit denen kleine Kinder noch überhaupt nichts anfangen können.

Wie oft sehe ich kleine Kinder auf den Straßen, die schon mit Ausdrücken und mit einer Sprache um sich herumwerfen, bei der es mir ehrlich gesagt richtig schlecht wird. Kinder, die im jungen Alter überhaupt keinen Respekt mehr aufweisen. Kinder bei denen TikTok und andere Medien die Köpfe verwaschen hat. Kinder, die Gewalt von echter und unechter nicht mehr unterscheiden können. Kinder die süchtig nach elektronischen Geräten sind, usw.

Warum zu Hölle tut man das den Kindern an?

In meinem Alter bin ich noch mit Freunden Fußball spielen gegangen, Fahrrad gefahren, auf Spielplätzen unterwegs gewesen usw.🚴⚽️

Liegt es einfach an der Digitalisierung?🤔

Server Open-Source inovationen Testen Probieren nerd in Technick in OPEN SOURCES

Hör auf, bringt sie nur noch mehr aus Politik und Wirtschaft noch mehr zu bewegen. Dennoch nie zu deinem Wohl, deswegen nimm den Satz für dich persönlich und wende ihn für dich an! „Mit hört auf“.l und ziehe aus den verkehrten Entschlüssen, dass du es richtig machst